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Digitalisierungsinfos on Demand

Vor allem kleinere und mittelständische Geschäfte stellt die Digitalisierung vor große Herausforderungen. Sie fürchten hohe Kosten, wissen oft zu wenig über die vielfältigen Fördermöglichkeiten und fühlen sich von den verfügbaren Optionen überfordert. Die Best Retail Cases haben deshalb in Kooperation mit Bechtle und Microsoft Surface spezielle Informationsworkshops durchgeführt, die sich nun auch online abrufen lassen.

Best Retail Cases Award: Die Nominierten im Bereich Retail Technology

Die Best Retail Cases Awards suchen im zweiten Halbjahr 2021 erneut Lösungen für den Handel, die diesem kleine oder größere Vorteile bieten. In der Kategorie Retail Technology bewerben sich diesmal gleich elf Teilnehmer um einen der Preise, die sowohl von einer fachkundigen Jury als auch von den Anwendern selbst vergeben werden. In diesem Artikel stellen wir die nominierten Cases kurz vor, damit sie sich unter ihnen schnell für ihre Favoriten entscheiden können.

Hugo Boss: Neuausrichtung als Wachstumsbringer?

Im Rahmen einer neuen Wachstumsstrategie differenziert das Modeunternehmen Hugo Boss seine beiden Marken Hugo und Boss deutlich stärker voneinander. Dies soll dabei helfen, den Umsatz bis 2025 auf vier Milliarden Euro zu verdoppeln – wobei laut Prognose die Hälfte im stationären Einzelhandel erwirtschaftet wird.

Extrabelastung für E-Commerce (oder Immobilienbesitzer) gefordert

Gefühlt muss aktuell in jedem Quartal irgend jemand Zusatzabgaben für Onlinehändler fordern, die dann den Innenstädten bzw. dem stationären Handel helfen sollen. Nach u.a. der CDU-Fraktion im Bundestag und den Kommunen meldet sich nun auch ein Branchenvertreter mit entsprechenden Vorschlägen zu Wort. Raoul Roßmann, Chef der Drogeriekette Rossmann, hat dabei Big Player wie Amazon im Blick. Der E-Commerce-Verband bevh sieht dagegen andere stärker in der Verantwortung.

Individuelle Kommunikation beim Online-Einkauf gewünscht

Wenn sie online shoppen, möchten Kunden gerne individuell angesprochen werden. Bei einer Mehrheit von 55 Prozent der deutschen Verbraucher erhöht dies die Wahrscheinlichkeit, dass sie wieder beim selben Anbieter kaufen. Auf eine "lebenslange Loyalität" – wie in früheren Zeiten durchaus üblich – können sich Marken dabei heutzutage allerdings kaum noch verlassen.

Walmart wird Technologie-Anbieter

Walmart hat in den vergangenen Jahren stark in neue Technologien und Services investiert, um den Einzelhandelskonzern für aktuelle und künftige Herausforderungen fit zu machen. Von der gesammelten Expertise können nun auch andere Händler profitieren: Zusammen mit Adobe stellt Walmart bestimmte Dienste jetzt öffentlich zur Verfügung.

Live-Shopping: Social Media meist nur Marketing-Tool

Der Trend zum Live-Shopping ist auch in Europa angekommen, da sich damit Vorzüge stationärer Geschäfte mit den Vorteilen des E-Commerce koppeln lassen. Vor allem im Beauty- und Fashion-Bereich boomt das Format – mehr als ein Drittel der Marken startete mittlerweile entsprechende Angebote. Dabei setzen die meisten primär auf ihren eigenen Onlineshop als Plattform.

“Etablierte Marken stecken in einem gefühlten Nachhaltigkeits-Dilemma”

Ingo Hübner und Katrin Huber beraten mit ihrem Studio für Brand Design in Sachen nachhaltiger Kommunikation. Dabei können sie auf einige interessante Erkenntnisse zurückgreifen: Erst vor kurzem ermittelten sie gemeinsam mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) das Stimmungsbild von Konsument:innen bezüglich Nachhaltigkeit und Marken. Im Interview erklären sie, was Marken heutzutage bezüglich Nachhaltigkeit beachten müssen und warum das Thema als Herzensangelegenheit behandelt werden sollte.

Experten-Talk: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Gastronomie

Für die Gastronomie waren die vergangenen Monate häufig die schwersten der Unternehmensgeschichte. Allerdings wurden dabei auch wertvolle Erfahrungen gesammelt, von denen andere profitieren können. Zudem schlägt nun die Stunde innovativer Technologien, mit denen sich Restaurants einen Vorteil verschaffen können. In einer virtuellen Gesprächsrunde werfen Experten am 27. Juli einen Blick zurück, schildern die momentane Lage und zeigen, was sie für die Zukunft planen.

Umsatzsteuer leicht gemacht? Die Probleme des One-Stop-Shop

Seit dem 1. Juli lässt sich die im grenzüberschreitenden Handel anfallende Umsatzsteuer zentral melden und bezahlen, wenn die Warenlieferung innerhalb der EU erfolgt. In Deutschland kann dafür eine Plattform des Bundeszentralamt für Steuern als sogenannter One-Stop-Shop (OSS) genutzt werden. Allerdings wird es für einige Händler nicht einfacher, sondern eher komplizierter.