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Auch am Black Friday: Einkaufserlebnis schlägt Deals

Die deutschen Verbraucher werden ihre Weihnachts-Einkäufe erneut mehrheitlich (54 Prozent) online erledigen, allerdings mit gebremstem Wachstum. Die Unternehmen müssen aber unbedingt für ein gutes Einkaufserlebnis sorgen, weil sich viele Kunden sonst auch durch attraktive Angebote nicht mehr überzeugen lassen.

Koalition gegen gefälschte Rezensionen gegründet

Gefälschte und gekaufte Rezensionen untergraben derzeit das Vertrauen der Kunden in Produkt- und Dienstleistungsbewertungen, auf die sich viele Verbraucher bei ihren Kaufentscheidungen verlassen. Um die Maßnahmen dagegen zu koordinieren, haben sich nun einige Unternehmen zu einer branchenübergreifenden Koalition zusammengeschlossen.

Kaum noch Gratisversand bei Onlinehändlern

Die Zeit des bedingungslosen kostenlosen Versand im deutschen E-Commerce ist nahezu vorbei, wie eine Auswertung der Praktiken der größten deutschen Onlineshops zeigt. Mittlerweile sind gerade noch 5,6 Prozent dazu bereit – ein gewaltiger Rückgang um 9 Prozentpunkte gegenüber 2020. Die meisten Händler (49,5 Prozent) operieren laut der "Versandhandelsstudie 2023" von ParcelLab und Salesupply nun mit Mindestbestellwerten. Bei 44,9 Prozent gibt es überhaupt keinen Gratisversand. Als Gebühren werden meist zwischen 4 und 5,99 Euro (59,5 Prozent) erhoben, öfter kommen die Kunden mit zwischen 2 und 3,99 Euro aber noch etwas günstiger davon. Um diese zu sparen, muss man ganz unterschiedliche Mindestbestellwerte erreichen: Mehr als 29,99 Euro (12,4 Prozent) ist hier ähnlich oft vertreten wie ab 59,99 Euro (13,5 Prozent) oder aber hundert Euro aufwärts (9 Prozent). In den Loyalty-Programmen der großen Händler spielt der Gratisversand nur eine untergeordnete Rolle. Dieses Feature findet sich lediglich bei 35 Prozent der Shops, die ein solches Marketing- und Kundenbindungstool nutzen, und damit insgesamt gesehen lediglich bei 20,2 Prozent der untersuchten Firmen. Auf der anderen Seite bieten lediglich 39,3 Prozent an, die Waren per Expresslieferung schneller zuzustellen, wenn Verbraucher einen Aufpreis zahlen, der teils recht heftig ausfällt. Obwohl der Großteil zudem mit mehr als einem Logistikpartner zusammenarbeitet, ist die Auswahl des gewünschten Dienstleister gerade einmal bei 15,7 Prozent üblich.
Mitarbeiterin im Kundenservice

Top 100-Onlineshops: Kundenservice mit schwankender Qualität

Selbst bei den hundert größten deutschen Online-Shops kann man sich als Verbraucher nicht darauf verlassen, dass man den Kundenservice dann erreicht, wenn man gerade Zeit dafür hat. Wie die aktuelle Versandhandelsstudie von parcelLab und Salesupply zeigt, ist vor allem am Wochenende oft kein Kontakt möglich.

Ochama expandiert in Europa

Der vom chinesischen JD.com-Konzern betriebene Omni-Channel-Einzelhändler Ochama hat seine Heimlieferservices auf 19 weitere Länder ausgeweitet. Das ursprünglich in den Niederlanden gestartete Unternehmen bietet eine Plattform, auf der Kunden aus einer breiten Palette von Produkten, von Lebensmitteln bis hin zu Elektronik, auswählen und sich diese entweder an einen Abholpunkt oder direkt nach Hause liefern lassen können.

Uber Eats führt Multi-Store-Bestellfunktion für Restaurants ein

Als Reaktion auf veränderte Verbraucheranforderungen hat der Lieferserviceanbieter Uber Eats eine neue Funktion in seiner App eingeführt: Die Multi-Store-Bestellfunktion. Diese ermöglicht es US-Nutzern, während eines Bestellvorgangs Artikel aus mehreren Restaurants oder Geschäften auszuwählen, ohne für jede einzelne Bestellung zusätzliche Liefergebühren zu entrichten.

Weniger Bestandstransparenz bei Einzelhändlern

Steigende Lebenshaltungskosten machen es Einzelhändlern weltweit deutlich schwerer, Kunden in ihre Läden und zu ihren Produkten zu locken. Umso wichtiger ist es, den Verbrauchern durch umfassende Digitalisierung alle gewünschten Services zur Verfügung zu stellen. Manhattan Associates hat den aktuellen Stand aus Händler- und Konsumentensicht untersucht – und sowohl Positives als auch Negatives festgestellt.

Drohnenlieferung im Odenwald: Pilotprojekt startet mit Rewe-Unterstützung

Michelstadt im hessischen Odenwald testet derzeit eine neuartige Methode der Warenlieferung: In Zusammenarbeit mit Wingcopter und der Frankfurt University of Applied Sciences hat ein Pilotprojekt begonnen, das es vor allem Bewohnern unterversorgter ländlicher Regionen ermöglichen soll, sich Lebensmittel und andere Verbrauchsgüter via Drohne und Lastenrad direkt nach Hause liefern zu lassen.

Transparenz bei Lieferketten entscheidend

Die Komplexität von Lieferketten bzw. Supply Chains hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Geopolitische Verschiebungen, sich ändernde Handelsallianzen und logistische Herausforderungen betreffen zahlreiche Branchen. Eine aktuelle IDC-Studie im Auftrag von project 44 beleuchtet diese Entwicklung und die wachsende Relevanz von Transparenz innerhalb der Supply Chain.

E-Commerce gewinnt weiter an Popularität

Das Einkaufsverhalten vieler Menschen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Eine aktuelle Studie des Zahlungsdienstleisters Klarna zeigt deutlich, dass der Trend immer mehr in Richtung E-Commerce geht.