RFID-Checkout für die Beautyspezialisten
In einem Düsseldorfer Pop-up-Store von L'Oréal zeigt payfree derzeit, wie sich die Grab-and-Go-Checkout-Methode auch im Beautysektor verwenden lässt. Das Unternehmen nutzt dafür spezielle RFID-Tags, die trotz Kontakt mit Flüssigkeiten oder metallischen Oberflächen weiter funktionieren.
Besucher des noch bis zum 27. November geöffneten Pop-up-Stores können deshalb von einem innovativen Checkout-Prozess profitieren, bei dem sie nur noch wenige Handgriffe tätigen müssen. Wenn sie das Geschäft mit den gewünschten Artikeln verlassen wollen, müssen sie die Einkaufstüte mit den Produkten lediglich von einer U-förmigen Scaneinheit prüfen lassen. Innerhalb von maximal drei Sekunden werden alle Waren automatisch anhand ihrer RFID-Tags identifiziert und auf einem Display angezeigt. Kunden bezahlen anschließend kontaktlos via Karte oder digitaler Wallet.
Der Service von payfree ist dabei an sich nicht neu, da er unter anderem beispielsweise im Fanshop von Eintracht Frankfurt zum Einsatz kommt. Allerdings ging es dort im Allgemeinen um Dinge wie Kleidungsstücke, die problemlos mit herkömmlichen RFID-Tags bestückt werden können. Bei Kosmetikartikeln wie Parfum oder Make-up kann es dagegen schnell zu allerlei Problemen kommen, die die Energieversorgung und den Datenaustausch der Tags beeinträchtigen. payfree setzt hier deshalb auf spezielle On-Metal-Tags, die von den Materialforschern von Avery Dennison mittlerweile zur Serienreife gebracht wurden.
Noch wenig Werbewirkung durch Fußball-WM
Eine Fußball-Weltmeisterschaft ist für den Handel normalerweise eine gute Gelegenheit für zusätzliche Geschäfte. In diesem Jahr leidet sie allerdings unter einem extrem schlechten Ruf und wird zudem von der nahenden Weihnachtszeit überschattet. Die Initiative Digitale Handelskommunikation (IDH) wollte deshalb wissen, in welcher Stimmung die Verbraucher bezüglich des Events sind.
Erste Speaker der E-Commerce Berlin Expo bekannt gegeben
Online-Händler und Digital Marketeers freuen sich jedes Jahr auf die E-Commerce Berlin Expo. Nun stehen die ersten Sprecher für das am 23. Februar 2023 stattfindende Event fest – unter anderem von ECE Marketplaces, Eventim Sports, Henkel und Every Foods.
Die Nebenwirkungen von Fake-Bewertungen
Käufer lassen sich gerne einmal durch positive Nutzermeinungen zum Kauf bestimmter Produkte verleiten. Deshalb spielt auch nicht jedes Unternehmen fair: Konsumenten werden immer häufiger mit gefälschten Bewertungen konfrontiert. Die positiven Effekte sind dabei allerdings oft nur kurzfristig – zumal viele Verbraucher ein solches Vorgehen nicht tolerieren.
Versand nach Hause noch stärker gefragt
Versandkosten sind in Europa zwar immer noch das wichtigste Kriterium bei der Auswahl eines Onlineshops – ihre Bedeutung nimmt aber rapide ab. Laut einer aktuellen Studie von Seven Senders wählten sie nur noch rund ein Drittel der Befragten auf den ersten Platz, ein Jahr zuvor war es dagegen weit mehr als die Hälfte. In Deutschland und Frankreich (je 30 Prozent) ist die Schnelligkeit der Lieferung mittlerweile fast genauso bedeutend.
Herausforderung Shopsystem: Gewinner, Verlierer und Eigenarten
Trotz der zunehmenden Bedeutung von Marktplätzen für den Verkauf bleiben eigene Onlineshops gleich aus mehreren Gründen ein wichtiges Standbein im E-Commerce. Zum einen dienen sie als ganz persönliches Aushängeschild, zum anderen muss weniger vom Gewinn an Fremdanbieter abgegeben werden. Die E-Commerce Berlin Expo (EBE) und die GFM Nachrichten haben sich deshalb einmal näher angeschaut, welche Plattformen für den Aufbau eines Onlineshops im Markt erfolgreich sind.
Scayle: Aufsteigender Stern am Plattform-Himmel?
In der IT gibt es öfter das Problem, dass Softwareentwickler nicht perfekt auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden eingehen können, weil ihnen schlicht und einfach Wissen rund um die Betriebsabläufe fehlt. Scayle Commerce Technology hat deshalb gegenüber anderen Shopplattformen einen gewaltigen Vorteil: Es entsteht in der B2B-Unit des Online-Modehändlers About You, der sein Know-How bei Scayle mit einfließen lässt. Mit diesem Ansatz wurden im Jahr 2022 wieder zahlreiche namhafte Neukunden gewonnen.
Plattform-Studie: Undurchdachte Konzepte im B2B-E-Commerce kaum nachträglich zu retten
Die Auswahl der richtigen E-Commerce-Plattform sollte wohl überlegt sein, da sie entscheidend zum Unternehmenserfolg beiträgt. Im B2B-Bereich werden aber ausgerechnet die IT-Spezialisten oft nicht wirklich eingebunden. Dies führt zu Fehlinvestitionen, unnötigen Ausgaben und unzufriedenen Fachkräften, wie eine neue Studie von E-Commerce Berlin Expo-Aussteller Sana Commerce zeigt. Mit welchen Mitteln sich solche Probleme vermeiden lassen, erläutert DACH-Geschäftsführerin Melanie Volkmann.
Metaverse für Firmen noch stark Science-Fiction
Die deutschen Unternehmen sind dem Hype um das Metaverse größtenteils noch nicht erlegen. So sehen gerade einmal 24 Prozent die virtuelle Welt als Chance, während jedes fünfte ein Risiko für die eigene Firma erkennt. Auch der insgesamt durchaus aufgeschlossene Handel hat Bedenken.
Cybersecurity wird zum Wettbewerbsvorteil
Die deutschen Kunden legen im Onlinehandel immer mehr Wert auf Cybersicherheit. Bereits ca. 60 Prozent prüfen laut einer aktuellen Studie vor dem Kauf, ob sie der jeweiligen Webseite in dieser Hinsicht vertrauen können. Vier von fünf Konsumenten brechen sogar den Kauf von bereits im Einkaufswagen befindlichen Wunschartikel ab, wenn die Webseite unsicher erscheint.




















