Cookies, Marc Cain, Facebook Shops, Tracking, DOOH, Social Distancing (KW 22/23)

BGH: Aktives Ja zu Cookies notwendig. In einem Urteil hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Notwendigkeit bekräftigt, dass Nutzer ihre ausdrückliche Zustimmung zu nicht für den Betrieb der jeweiligen Webseiten notwendigen Cookies geben müssen. Der Branchenverband Bitkom sieht nun größere Aufwände, da unklar sein, welche Cookies wie behandelt werden müssen. >>>Tagesschau

Interaktive Face-to-Face-Beratung bei Marc Cain. Seit dem 29. Mai können Kunden des Modehändlers Marc Cain im Onlineshop auch eine „Face-to-Face“-Beratung in Anspruch nehmen, wobei sie zu einer Mitarbeiterin durchgestellt werden, die unter anderem durch eine Filiale führt, Kleidungsstücke präsentiert oder Trends erläutert. Zusätzlich wurde am 28. Mai ein Live-Shopping-Event veranstaltet. >>>per Mail

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Facebook Shops unter der Lupe. Facebook bietet nun auch die Erstellung eines wirklichen Onlineshops auf seiner Plattform an. Jan Bechler von der Agentur Finc3 hat sich für OMR einmal die Vor- und Nachteile des Facebook Shops-Konzepts angeschaut und argumentiert, wo es voraussichtlich seinen Platz finden wird. >>>OMR

Google hilft bei Social Distancing. Google hat ein kleines Augmented Reality-Tool veröffentlicht, mit dem Nutzer sehen können, ob sie den während der Corona-Pandemie erwünschten Abstand zu anderen Personen wahren. „Sodar“ blendet dazu einfach einen zwei Meter großen Kreis in das von der Handykamera aufgenommene Bild ein. Es funktioniert derzeit lediglich im Chrome-Browser auf Android-Smartphones. >>>Mixed

Einfache Generalisierung reicht bei Tracking nicht. Viele Anbieter von Trackingdiensten werben mit sicherem Datenschutz, indem sie Datensätze von Nutzern generalisieren und so anonymisieren. Das allein reicht aber wohl nicht aus, da in sehr vielen Fällen dennoch eine Rückverfolgung möglich wird – zumindest laut einer Studie von Informatikerinnen und Informatikern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Technischen Universität Dresden (TUD). >>>Erläuterung der Ergebnisse bei Youtube

„Fernost“-Marktplätze untersucht. Gegen Amazon und eBay können sie zwar noch nicht bestehen, dennoch liegen Online-Marktplätze für Produkte aus Fernost derzeit im Trend. Dabei sind die meisten Verbraucher vor allem von den niedrigen Preisen angetan und nehmen für diese auch lange Lieferzeiten in Kauf. Ihr größtes Hindernis sind die potentiellen Probleme mit dem Zoll, wie die diesjährige ECC-Club-Studie herausfand. >>>IFH Köln

DOOH-Vermarkter unterstützen #sicherheim. Mit einer bundesweiten Kampagne will die Initiative #sicherheim häusliche Gewalt an Frauen in den Fokus rücken. Neben weiteren Medien beteiligt sich auch die Digital-Out-of-Home-Branche: Das
Digital Media Institute (DMI) hat zahlreiche seiner Teilnehmer überzeugt, Werbeflächen für den schnellen Reichweitenaufbau pro bono zur Verfügung zu stellen. Auf rund 20.000 DOOH-Screens im öffentlichen Raum mit einem gesamten Bruttomediawert von über 3 Millionen Euro ist die Kampagne ab dem 6. Juni zu sehen. >>>per Mail

Handel fehlen 40 Milliarden. Beim jüngsten Digital-Talk der Händlerinitiative „Händler helfen Händlern“ wartete Stephan Tromp, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, mit düsteren Prognosen auf. Den Verbrauchern sei derzeit die Konsumlust vergangen, konstatiert der Verbandschef. Entsprechend soll der Handel in einem mittleren Szenario in diesem Jahr gegenüber Vorjahr mindestens 40 Milliarden Euro an Umsatz verlieren. >>>Digital-Talk

Profiteure im Sortiment. In einem neuen Whitepaper hat eBay Advertising die Suchanfragen auf ebay.de ausgewertet, um eine im Vergleich zum identischen Zeitraum 2019 gestiegene Nachfrage nach bestimmten Produkten zu registrieren. Puzzles und Geduldspiele waren beispielsweise im Frühjahr selten so stark gefragt. >>>Fashion United