Getnow, Whatsapp, Obi, Penny, Osiander (KW 43/44)

Getnow ist insolvent. Der Online-Lebensmittelhändler Getnow hat Insolvenz angemeldet und seinen Geschäftsbetrieb zumindest vorerst eingestellt. Vorausgegangen war eine gescheiterte Finanzierungsrunde. Derzeit wird nach neuen Kapitalgebern gesucht. Zumindest teilweise scheint Getnow auch ein indirektes Opfer des Wirecard-Skandals geworden sein. >>>Golem

WhatsApp wird Shopping-Kanal. WhatsApp will es Unternehmen künftig deutlich erleichtern, ihre Produkte und Services über den Messenger zu vertreiben. Dabei sind mehrere Features geplant, die in den nächsten Monat nach und nach eingeführt werden sollen. Unter anderem können Kunden dann Bestellungen im Chat unkompliziert aufgeben und sich auch dort über Artikel informieren. Die Shopping-Features sollen sich dabei einfach in bestehende Handels- und Kundenlösungen integrieren lassen. >>>Unternehmenswelt

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Fressnapf: Online-Geschäft bald als Plattform. Bei Fressnapf ist das bislang eher schwache Internetgeschäft zum Wachstumstreiber geworden. Nun will man das Online-Standbein weiter stärken und bis 2025 zu einer Plattform ausbauen. >>>Internet World

Obi will Abholstationen einrichten. In einem Gespräch im Rahmen des „Meet the CEO“-Formats von Global DIY hat Obi-Chef Sergio Giroldi weitere Pläne des Baumarkts enthüllt. So soll das Click&Collect-Modell weiter ausgebaut und auch das Abholen von Onlinebestellungen außerhalb der Filiale ermöglicht werden. Das Selbstbauladenformat „Create by Obi“ ist zudem so erfolgreich, dass es sich bald auch in weiteren Filialen wiederfinden soll – möglicherweise als Shop-in-Shop-Lösung. >>>Baumarktmanager

Augmented Reality als Chance für den Handel. Thomas Foscht und Judith Schloffer von der Karl-Franzens-Universität Graz zeigen in einem Gastbeitrag für etailment auf, wo die Chancen von Augmented Reality für den Handel genau liegen. Dabei gehen sie auf Technologien und Services ein, die in Geschäften und/oder im E-Commerce Anwendung finden könnten. >>>etailment

Abmahnung durchschnittlich 1.790 Euro teuer. Abmahnungen sehen 47 Prozent aller Onlinehändler als existenzbedrohend an. Bei einer Umfrage von Trusted Shops gaben 40 Prozent der insgesamt 2.383 befragten E-Commerce-Firmen an, dass sie schon einmal mit Abmahnungen konfrontiert wurden. 402 traf es in den vergangenen zwölf Monaten. Einschließlich Anwalts- und weiterer Zusatzkosten werden für eine Abmahnung durchschnittlich 1.790 Euro fällig. >>>Presseportal

Amazon startet „Climate Pledge Friendly“. Die Initiative „Climate Pledge“ setzt sich dafür ein, die Pariser Klimaziele bis 2040, also zehn Jahre eher als vereinbart, zu erreichen. Amazon unterstützt diese Bewegung jetzt auch in Europa mit einem neuen Öko-Label auf mehr als 40.000 Produkten. >>>Internet World

Lebensmittel-Lieferdienste weiter schlecht vorbereitet. Obwohl sie erwartungsgemäß nun wieder mehr Zuspruch genießen, hat der deutsche Online-Lebensmittelhandel wenig dazugelernt. Dies konstatiert Peer Schader vom Supermarktblog in seiner Analyse der derzeit (kaum noch) verfügbaren Zeitfenster. Wie es anders geht, zeigt unter anderem Großbritannien, wo extrem stark in den Markt investiert wird. >>>Supermarktblog

Penny rabattiert Scan & Go. Um Kunden die Nutzung seiner Scan & Go-App schmackhaft zu machen. In entsprechend ausgestatteten Märken des Discounters gibt es nun einen finanziellen Anreiz, sich mit dem System vertraut zu machen. Ganze zehn Prozent Rabatt wird auf fast den kompletten Einkauf gewährt, wenn Kunden die normale Kasse so meiden. >>>mobiflip

Osiander und Thalia gründen Vertriebsgesellschaft. Die beiden Buchhandelsgrößen Osiander und Thalia haben eine Partnerschaft geschlossen, in deren Rahmen die Osiander-Vertriebs-Gesellschaft entsteht. Osiander kann damit auf die Infrastruktur von Thalia zurückgreifen, die in den vergangenen Jahren mit hohen Investitionen fit für moderne Anforderungen gemacht wurde. Thalia übernimmt den gesamten Warenfluss, Osiander unter anderem die eigene Sortimentsgestaltung und das Marketing für seine Produkte. >>>Börsenblatt

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