Nach Cebit-Aus: Bitkom zieht positives Fazit der Hannover Messe

Der Digitalverband Bitkom ist zufrieden mit der Hannover Messe. „Im ersten Jahr nach dem Cebit-Aus hat sich die weltweit größte Industriemesse zur wichtigsten Plattform für die Digitalisierung der Wirtschaft entwickelt“, so Bitkom-Präsident Achim Berg.

Der Gemeinschaftsstand des Bitkom auf der Hannover Messe. Bild: Bitkom.

Mehr als 6.500 Aussteller aus 75 Ländern präsentierten dort an fünf Tagen den neuesten Stand in Sachen Digitalisierung von Produktionsabläufen. Berg: „Nach dem Cebit-Aus orientieren sich die Unternehmen neu. Die Hannover Messe ist für den Kontakt zur Fertigungsindustrie ‚the place to be‘. Die Messe gibt auch in diesem Jahr wieder Schwung für das Thema Industrie 4.0. Industrie 4.0 verändert die Art, wie wir arbeiten, Industrie 4.0 erfordert neue Bildungs- und Ausbildungskonzepte, Industrie 4.0 braucht Pilotprojekte, Kompetenzcluster und Rechtssicherheit, kurzum: einen breiten wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Ansatz. Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind – ebenso wie die Chancen – riesig.“

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Innovative Praxisbeispiele aus Industrie und Forschung gab es auch auf den 400 Quadratmetern der Bitkom Innovation Area zu sehen. „Etablierte Unternehmen und Startups haben mit ihren Exponaten die Industrie 4.0 erlebbar gemacht. Die Bitkom-Mitglieder haben in den vergangenen Tagen viele Gespräche geführt und jede Menge Kontakte geknüpft. Das Interesse an der Fabrik der Zukunft ist riesig“, sagt Berg.

Auch die Gesamtausstellerzahl im Bereich „Digital Factory“ der Hannover Messe stieg: von rund 550 Ausstellern im Jahr 2018 auf mehr als 650 Aussteller in diesem Jahr. „Ein besonderes Interesse gab es in diesem Jahr an der Künstlichen Intelligenz im industriellen Einsatz“, sagt Berg. „Eines ist sicher: Die Bedeutung von KI wird in den kommenden Jahren massiv zunehmen.“

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