Migros, mymoria, Tegut, Handlungsprinzipien (KW 23/24)

Migros kommt Amazon Prime zuvor. In der Schweiz können Amazon-Kunden bislang noch nicht von den Vorteilen des Prime-Programms profitieren. Die Migros springt mit M-Plus nun in diese Lücke. Für rund zehn Franken im Monat entfallen bei über 15 Filialen und Shops Mindestbestellwert und Liefergebühr. Zudem gibt es doppelte Punkte beim Treueprogramm, zehn Prozent Rabatt auf die Top 5-Produkte des Migros-Supermarkts und weitere exklusive Offerten. >>>etailment

mymoria startet Bestatter-Boutiquen-Franchise. Mit bodentiefen Schaufenstern, einem transparenten Einblick in helle Verkaufs- und Beratungsflächen mit Duftkerzen, Kinderbüchern sowie Vorsorge-iPads statt Sargausstellung und Urnenwand möchte mymoria den klassischen Bestatter neu erfinden. Nach der Eröffnung einer ersten Filiale in diesem Konzept wird es nun zum Franchise-Modell, mit dem das Unternehmen in drei Jahren in jeder größeren und manch kleiner deutschen Stadt vertreten sein will. >>>mymoria

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Poster als Luftreiniger. Um seinen ökologischen Fußabdruck weiter zu verbessern, bietet der Außenwerbespezialist blowUP media ab sofort neue Optionen bei der Buchung von nachhaltig produzierten Riesenpostern an. Unter anderem gibt es nun die Option, die Poster mit einer luftreinigenden Beschichtung zu versehen, die Schadstoffe ähnlich gut zersetzt wie 35 große Laubäume. >>>per Mail

Tegut mit Storefront bei Amazon. Die deutsche Amazon-Niederlassung orientiert sich nun auch beim Lebensmittelhandel an der Strategie in anderen Ländern. So ist der Lieferservice von Tegut (verfügbar in Frankfurt und Darmstadt) jetzt direkt im Hauptangebot zu finden. Mehr Details gibt es beim Supermarktblog. >>>Supermarktblog

Streik bei Gorillas. Ein anderer Lebensmittellieferer hat dagegen derzeit gewaltigen Ärger, nachdem die Kündigung eines Fahres öffentlich wurde. Einige der Berliner Fahrer von Gorillas haben (illegalerweise) die Arbeit niedergelegt, um gegen die intransparente Firmenpolitik und die halbjährige Probezeit zu protestieren. >>>Business Insider

Einzelhandel beschließt gemeinsame Handlungsprinzipien. Mit der Unterzeichnung einheitlicher Handlungsprinzipien bekennt sich der deutsche Einzelhandel zu verantwortlichem, nachhaltigem Handeln. In fünf Leitprinzipien definiert der mit Vertretern großer und mittelständischer Handelsunternehmen besetzte Vorstand des Handelsverbands Deutschland (HDE) das gemeinsame Verständnis der gesellschaftlichen Rolle als Unternehmer, Versorger, Partner und Arbeitgeber. >>>HDE-Handlungsprinzipien

Liquiditätsprobleme bei B2B. Trotz der erhöhten Belastung der privaten Haushalte durch Jobverluste oder Kurzarbeit verzeichneten die Inkassounternehmen in diesem Jahr bislang sogar ein geringeres Forderungsvolumen als 2020. Dafür nehmen allerdings die Probleme im B2B-Bereich deutlich zu, da Liquiditätsengpässe sowie Zahlungsausfälle anderer Kunden die Unternehmen belasten. >>>iBusiness

Galeria Karstadt Kaufhof zwischen Investor und Staatshilfen. Nach dem bereits gewährten Notkredit in Höhe von 460 Millionen Euro muss Galeria Karstadt Kaufhof um weitere staatliche Unterstützung bangen. Dabei sind vor allem die Deals von René Benko im Visier, die diesem eigentlich das notwendige Kapital beschert haben sollten. Allerdings argumentiert Benko mit den unterschiedlichen Investoren bei seinen Gesellschaften. >>>Wirtschaftswoche

Klarna launcht Comparison Shopping Service. Klarna steigt ins CSS-Geschäft ein und launcht in Europa den neuen „Comparison Shopping Service“. Dieser soll es Händlern ermöglichen, ihre Google Product Listings Ads effizienter zu nutzen und so den Einsatz ihrer Werbeausgaben zu optimieren. >>>Internet World

Amazon erhöht Einstiegslohn. Mitarbeiter bei Amazon Deutschland erhalten ab Juli mindestens 12 Euro Brutto-Stundenlohn. Dazu kämen Bonuszahlungen, beschränkte Mitarbeiteraktien, kostenlose Lebens- und Erwerbsunfähigkeitsversicherungen und weitere Boni. Im Herbst 2022 soll sich der Einstiegslohn noch einmal um 50 Cent erhöhen. >>>Presseportal

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