Lux 11: Hybrider Store eröffnet in Berlin

Schon im April möchte Retail-Architekt Sebastian Retz in Berlin seinen ersten hybriden Store eröffnen. Das Lux 11 genannte Geschäft befindet sich dabei im gleichnamigen Design-Hotel und bietet auf knapp 2000 Quadratmetern mietbare Verkaufs- und Medienfläche. Bei dem Konzept müssen Kunden nicht unbedingt vor Ort vorbeikommen, da sie den Einkaufsbummel auch rein virtuell wagen dürfen.

Im „Lux 11“ gibt es eine kleine Auswahl an physischen Produkten.

Auf der physischen Fläche sollen sich sich Lifestyle-Marken aus den Bereichen Fashion und Kosmetik sowie Essensanbieter und weitere Firmen präsentieren dürfen. Dabei können Kunden ausgewählte Produkte live vor Ort erleben. Im restlichen Kleidungsangebot lässt sich via Try-On-Spiegel stöbern. Auf Wunsch führt ein virtueller Verkäufer durch das Sortiment – der auch beim heimischen Erlebnis präsent ist.

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Die Idee soll offensichtlich in Serie gehen: Die Pressemitteilung verspricht „je nach Location“ andere Zusatzservices, die zusätzlich zum Verweilen einladen sollen. Die Rede ist von Personal Trainer, Friseur oder Café Lounge. Mit seinem Ansatz will Retz das Beste aus On- und Offline-Welt vereinen und so den Menschen einen Grund geben, in den Laden zu kommen. Er sieht ihn folgerichtig auch nicht als POS, sondern als POE – Point of Experience.

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