Colruyt experimentiert mit Food to go

Die belgische Einzelhandelskette Colruyt wird durch ein neues Pilotprojekt zu einem schärferen Konkurrenten für die lokale Gastronomie. Bei ihrem Online-Bestellservice Collect & Go lassen sich nun frische Mahlzeiten ordern, die Kunden vor dem Genuss lediglich noch einmal aufwärmen. Interessierte müssen die Speisen allerdings an mobilen Mitnahmestellen selbst abholen.

(Bild: Colruyt)

Colruyt schickt dazu in einem ersten Schritt einen Foodtruck zu seiner Filiale in Nossegem und installiert drei mobile Kioske in Zaventem, Herent und Nossegem. Bis zum März 2022 sollen diese alle acht Wochen weiterwandern und so temporär auch nach Gent und Antwerpen kommen. Alle angebotenen Speisen lassen sich über die Chefpoint-Unterseite von Collect & Go bestellen und bezahlen. Käufer müssen nur noch zum von ihnen festgelegten Zeitpunkt am jeweiligen Ausgabepunkt auftauchen.

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Kurzfristig entschlossene oder zufällig vorbeikommende Kunden finden vor Ort zusätzlich ein begrenztes Angebot an Mahlzeiten vor. Das offerierte Essen kommt von Colruyts hauseigenem Speisenlieferer Rose Mary, dem Caterer Canteen oder dem Foodtruck-Spezialisten Tom & Della’s. Bei Chefpoint soll es ausschließlich ausgewogene Mahlzeiten geben, die auf frischen Zutaten basieren und ohne Konservierungsstoffe auskommen.

“Als Einzelhändler sind wir ständig auf der Suche nach maßgeschneiderten Lösungen, um die Bedürfnisse der Kunden in einer sich schnell verändernden Gesellschaft zu erfüllen”, erklärt Tom De Prater, Business Unit Manager von Collect&Go. “Mit dieser Idee wollen wir Menschen erreichen, die Wert auf leckeres und ausgewogenes Essen legen und wenig Zeit haben, selbst zu kochen. Für uns ist es wichtig, das Gleichgewicht zwischen drei Dimensionen zu finden: Frische, Komfort und Preis. Und wir sind überzeugt, dass wir mit Chefpoint diese Synergie erreicht haben”.

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