Netto: Erster Discounter mit Hybrid-Filiale

Während andere Discounter ihre autonomen Filialen im Ausland testen, setzt das rote Netto auf einen deutschen Standort und eine Hybridlösung. Im Münchener Stadtteil Schwabing dürfen Kunden wählen, ob sie lieber mit oder ohne Kassenbesuch shoppen wollen.

Die erste „Pick&Go“- Filiale von Netto Marken-Discount fällt mit 220 Quadratmetern Verkaufsfläche deutlich kleiner aus die klassischen Läden. Wenn Kunden kassenlos agieren möchten, checken sie am Eingang einfach mit der Netto-Smartphone-App ein. Danach dürfen sie alle gewünschten Produkte einfach in ihre Einkaufstasche legen und die Filiale nach einem weiteren QR-Code-Scan wieder verlassen. Die Abrechnung erfolgt dann über die Netto-App. Alternativ gehen Kunden mit der Ware wie gewohnt zur Kasse.

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Die für das autonome Shopping genutzte Technologie stammt vom israelischen Start-Up Trigo, das auch an ähnlichen Initiativen von Tesco und Rewe beteiligt ist. Bei Netto werden Deckensensoren, smarte Regale, Mini-PC und Servereinheiten kombiniert, um alle Produkte punktgenau zu erfassen und einzelnen Kunden zuzuordnen. Deren Bewegungsdaten werden DSGVO-konform nur anonym gespeichert.

„Mit Pick&Go testen wir einen innovativen Einkaufsservice für Kundinnen und Kunden”, sagt Christina Stylianou, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Netto Marken-Discount. “Gleichzeitig entsprechen wir mit diesem neuen Angebot dem aktuellen Wunsch vieler Menschen nach weniger Kontakten im Alltag.”

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