Defizit bei digitaler Markenpflege

Drei Viertel der deutschen Verbraucher wünschen sich von Unternehmen, dass sie sich viel besser an ihre aktuellen (digitalen) Bedürfnisse anpassen. Dies halten auch fast alle Führungskräfte aus den Bereichen Bereichen E-Commerce, Marketing und IT für notwendig. Allerdings ist laut einer Optimizely-Studie nur die Hälfte von ihnen der Ansicht, dass ihrer Firma dies aktuell schnell und in großem Umfang gelingt.

Auch wenn sie mit dem Ergebnis deshalb vielfach noch nicht zufrieden sein können, sehen 91 Prozent durchaus Fortschritte. Sie gaben an, dass ihr Unternehmen das Kundenerlebnis im vergangenen Jahr verbessert hat. Vier von fünf Firmen nutzten die Pandemie zudem dafür, mit neuen Strategien und Lösungen zu experimentieren. 73 Prozent der deutschen Manager möchten ihren digitalen Markenauftritt und die digitale Experience so schnell wie möglich optimieren, sehen sich aber häufig diversen Herausforderungen gegenüber. So fällt es beispielsweise zwei Dritteln schwer, den globalen Anforderungen bei der Skalierung der Maßnahmen gerecht zu werden.

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“Kunden, Verbraucher und User haben es längst entschieden: Marken müssen sich an digitale Anforderungen anpassen, um langfristig zu wachsen”, erklärt Alex Atzberger, CEO bei Optimizely, den dennoch bestehenden Handlungszwang und entwirft ein Idealbild: “Wirklich anpassungsfähige Unternehmen arbeiten minutiös daran, ihre Kunden, deren Wünsche und Bedürfnisse ganzheitlich zu verstehen. Das gelingt zum Beispiel über das Testen und Experimenten mit Strategien und Lösungen, die in der Lage sind, ein digitales Abbild des Kunden zu erfassen. Auf diese Weise nähern sich digitale Marken mehr und mehr den digitalen Kunden-Bedürfnissen an. Je näher sie diesen kommen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde diese Bemühungen honoriert, die schließlich auf Unternehmensseite überdurchschnittliche Ergebnisse und Markenloyalität sichern.”

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