Dämpfer für Schufa, Handelsinvestitionen im Minus (KW 48/49)

Lieferando liefert Videospiele. Lieferando ist bei seiner Sortimentserweiterung einen guten Schritt vorangekommen. Nun hat sich auch der Videospielhändler Gamestop dazu entschieden, die Plattform zu nutzen, um darüber neue und gebrauchte Spielkonsolen anzubieten, die innerhalb von rund 35 Minuten bei den Käufern ankommen sollen. Die Zustellung per Kurier direkt aus der Filiale ist nun in 16 Städten möglich. >>>Lieferando

Europäischer Gerichtshof schränkt Schufa ein. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass Banken und Kreditgeber die Bonität von Kunden nicht ausschließlich auf Grundlage des Schufa-Scores beurteilen dürfen. Die Entscheidung basiert auf der Klage eines 21-jährigen Student der Wirtschaftspsychologie, den die Schufa mit einem Score von 79 als finanziell unsicher einstufte. Dieses Urteil des EuGH stellt aus Verbrauchersicht einen bedeutenden Schritt dar, da es die Anwendung von Schufa-Scores im Lichte der Datenschutzgrundverordnung regelt und damit die Transparenz und Fairness in Kreditentscheidungen erhöht. >>>NDR

Deutliche Erholung der Verbraucherstimmung. Im Dezember 2023 verzeichnet das HDE-Konsumbarometer in Deutschland einen signifikanten Anstieg der Verbraucherstimmung, den höchsten seit November 2021. Die Verbraucher zeigen eine gesteigerte Anschaffungsneigung und geringere Sparneigung, was auf eine Stabilisierung des privaten Konsums hindeutet, insbesondere für das Weihnachtsgeschäft. Allerdings bleiben durch die Haushaltskrise der Bundesregierung Risiken bestehen, die sich auf das verfügbare Einkommen und die langfristige Verbraucherstimmung auswirken könnten. >>>HDE

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„Mit PayPal zahlen“ kein wirksamer Vertrag. Seit 2014 ist im BGB klar geregelt, wie die Schaltflächen für einen wirksamen Kaufvertrag in Onlineshops gestaltet sein sollten. Dabei müssen sie entweder den Text „zahlungspflichtig bestellen“ oder eine entsprechend eindeutige Formulierung enthalten. Der Rechtsanwalt Johannes Richard geht in einem Beitrag darauf ein, dass viele Unternehmen dies dennoch weiterhin falsch machen und was ein Urteil aus dem Frühjahr 2023 für sie bedeutet. >>>anwalt.de

Amazon mehr auf Schiene und See unterwegs. Im Jahr 2023 steigerte Amazon den Einsatz von Schienen- und Seetransporten nach eigenen Angaben um 50 Prozent, wobei Produkte nun über mehr als 100 Eisenbahnlinien und 300 Seerouten in Europa vertrieben werden. Diese Entwicklung trägt nach Unternehmensangaben dazu bei, die CO₂-Emissionen fast um die Hälfte zu reduzieren und unterstützt gleichzeitig kleine und mittlere Unternehmen (SMEs), ihre Produkte effizienter und schneller in Europa zu verteilen. >>>Amazon (englisch)

Handel investiert nicht mehr. Deutsche Unternehmen haben ihre Investitionsvorhaben im Jahr 2023 erheblich reduziert: Der entsprechende ifo-Index fiel von 14,7 Punkten im März auf 2,2 Punkte im November. Im Handel sind die Erwartungen dabei am pessimistischsten, mit einem Rückgang auf minus 3,5 Punkte für dieses Jahr und minus 14,6 Punkte für 2024, während die Dienstleister ihre Investitionen von plus 13,6 auf plus 1,0 Punkte reduzierten. In der Industrie sind die Unternehmen optimistischer. >>>ifo

E-Commerce: Nachhaltigkeit ist profitabel. Nachhaltige Praktiken im E-Commerce, wie emissionsarme Liefermethoden und umweltfreundliche Verpackungen, verbessern nicht nur den Umweltschutz, sondern erhöhen auch die Gewinne der Online-Händler. Eine Studie von Valantic mit über 500.000 Online-Kunden zeigt zudem, dass 75 Prozent der CEOs durch Stakeholder-Druck motiviert sind, Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen, da Kunden zunehmend zur nachhaltigeren Konkurrenz wechseln. >>>Onlinehändler News

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