Für Händler mit vielen Standorten ist lokale Sichtbarkeit eine echte Herausforderung. Matratzen Concord betreibt mehr als 560 Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und hat das komplexe digitale Multistore-Marketing systematisch gelöst. Erfolg hängt nicht nur von SEO ab, sondern von technischer Infrastruktur, klaren Strukturen, effizienter Nutzerführung sowie Prospekt- und Aktions-Buttons, Social-Media-Verknüpfungen und gezieltem KI-Einsatz. Dazu gehört insbesondere eine konsistente Präsenz in relevanten Verzeichnissen, aktives Bewertungsmanagement und die zentrale Steuerung aller Standortdaten. Für Multistore-Retailer entscheidet dieses Zusammenspiel darüber, ob Online-Interesse tatsächlich in einen Filialbesuch mündet. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt der Case Matratzen Concord im Zusammenspiel mit der Location-Marketing-Plattform Uberall eindrucksvoll. Uberall hilft Filialunternehmen dabei, Sichtbarkeit, Engagement, Reputation und Conversions ganzheitlich zu betrachten. Auf der KI-gestützten Plattform bringt Uberall die wichtigsten Funktionen aus dem Standortmarketing zusammen, darunter Listings, Reviews und Social Media Management sowie lokale Landingpages, Filialfinder.

„Unser Ziel war von Anfang an klar: Wir wollten, dass jede Filiale online so sichtbar ist wie im echten Leben. Nur so können wir die Kunden wirklich erreichen“, sagt Juliane Bald, verantwortlich für das lokale digitale Marketing bei Matratzen Concord. Katrin Köster, Customer Success Managerin bei Uberall, ergänzt: „Es geht nicht nur um Rankings, sondern um messbare Interaktion: Klicks auf ‚Route planen‘, auf Prospekte und Services. Das sind die digitalen Touchpoints, die in die Filiale führen.“
Lokale Sichtbarkeit im Multistore-Retail
„Wenn man 560 Standorte hat, reicht es nicht, einzelne Filialseiten zu optimieren – das ist viel zu unübersichtlich“, erklärt Bald. „Suchmaschinen und KI erwarten heute mehr als Adresse und Öffnungszeiten. Sie wollen strukturierte Seiten, die Besucherinformationen, Services, Prospekte, Aktionen, Social-Media-Inhalte und lokale Besonderheiten bündeln. Hinzu kommt, das KI-Systeme anders suchen – sie brauchen Landingpages“, ergänzt Köster.
Zentrale Basis bilden individuell gepflegte Store-Landingpages, jede mit eigener URL, spezifischen Öffnungszeiten, Services, Bewertungen, Prospekten, Aktions-Buttons und Kontaktinformationen. „Wenn ein potenzieller Kunde eine Suchmaschine oder KI nach ‘Matratzen in meiner Nähe’ fragt, werden Informationen aus der Landing Page, aber auch aus verschiedenen Onlineverzeichnissen ausgespielt. Nur so erscheinen wir prominent und korrekt in den Ergebnissen“, erklärt Bald.
Zentrale Steuerung statt Verzeichnis-Chaos
Eine der größten Herausforderungen für Filialisten: Datenpflege in dutzenden Plattformen. Jede Filiale taucht nicht nur bei Google auf, sondern in über 40 weiteren relevanten Verzeichnissen. „Wenn man 560 Standorte hat und jeder in 50 und mehr Verzeichnissen auftaucht, kann einem schon schwindlig werden“, erklärt Juliane Bald. „Früher mussten wir alles einzeln pflegen – fehleranfällig und extrem zeitintensiv.“
Die Lösung: ein zentrales Location-Hub, über das Listings, Bewertungen, Social-Media-Inhalte und Landingpages gesteuert werden können. Alle Standortdaten – von Öffnungszeiten über Adressen bis hin zu Leistungen, Bildern und Marken – werden einmal gepflegt und automatisch über APIs in alle relevanten Kanäle ausgespielt. „Ich muss mir z.B. keine Gedanken mehr machen, ob eine Straße abgekürzt oder ausgeschrieben wird – alles läuft überall genau gleich rein“, ergänzt Bald. Köster betont: „Das ist besonders wichtig für die Auffindbarkeit: Konsistente Daten sind die Basis für jede SEO- und KI-gestützte Suche.“
Store Locator & Landingpages als Booster
Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist der Store Locator mit individuellen Landingpages – jede Filiale hat eine eigene URL. „Suchmaschinen und KI-Systeme brauchen klar strukturierte, maschinenlesbare Daten; Karten allein reichen nicht“, erklärt Katrin Köster. Durch automatisch generierte Local Landing Pages können Google, Apple & Bing Standorte eindeutig zuordnen, KI-Systeme Filialen korrekt auslesen und Öffnungszeiten, Services und Bewertungen zuverlässig anzeigen. „Ohne Landingpage ist eine Filiale für KI praktisch unsichtbar“, sagt Katrin Köster und Juliane Bald ergänzt: „Selbst kleinere Standorte werden gut sichtbar und können optimal gefunden werden – das ist ein klarer Wettbewerbsvorteil.“
Perspektivisch ermöglichen API-Schnittstellen auch die Integration von Funktionen wie Terminbuchungen direkt auf der Landingpage. Gerade bei beratungsintensiven Produkten wie Matratzen steigert das nicht nur die Effizienz in der Personalplanung, sondern verbessert auch das Kundenerlebnis.
KI als Entlastung – nicht als Ersatz
Auch beim Bewertungsmanagement zeigt sich der smarte KI-Einsatz: Bewertungen werden zentral gebündelt, ausgewertet und teilweise KI-gestützt beantwortet. „Ohne Unterstützung könnten wir die Menge an Bewertungen gar nicht mehr bewältigen“, erklärt Bald. „Die KI kann Daten auswerten – die strategische Einordnung und der menschliche Austausch bleiben entscheidend“, ergänzt Katrin Köster. Die KI wird dabei auch gezielt eingesetzt, um beispielsweise Landingpages mit unvollständigen Öffnungszeiten oder fehlenden Services umgehend zu identifizieren und effizient auf solche Probleme zu reagieren.
Messbare Erfolge und Effizienz
Die Wirkung der Local-SEO-Strategie zeigt sich klar in den Zahlen: Durchschnittlich verzeichnen die Filial-Landingpages durchschnittlich vier bis fünf Besuche pro Tag, insgesamt rund 100 Klicks täglich gehen auf „Route planen“, und etwa 370 Klicks täglich auf den Prospekt-CTA. Über 11.000 Bewertungen wurden allein im laufenden Jahr abgegeben, 95 Prozent davon positiv – das Gros der Filialen liegt deutlich über 4,0 beim Bewertungsscore. „Einige Landingpages erreichen mehrere Hundert Klicks pro Monat – das zeigt, dass sie echte Kontaktpunkte sind und nicht nur Marketing-Spielereien“, sagt Juliane Bald. Besonders der Prospekt-CTA entwickelte sich zum echten Conversion-Treiber, ein direkter Nachweis, dass dieses Kommunikationsmittel immer noch attraktiv und relevant ist und in welcher Größenordnung die Nutzung liegt. Mit den sich aus diesen Erkenntnisgewinnen ergebenden Potenzialen lässt sich effektiv arbeiten und sinnvoll optimieren.
Dabei gilt zu berücksichtigen: Eine Matratze kauft man nicht täglich, sondern oft nach Beratung und Probieren im Laden. Im Vergleich zu Schnellkauf-Artikeln sind die Zahlen daher geringer – und dennoch effizient. Jede Interaktion ist wertvoll, weil sie Kunden gezielt in die Filiale führt.
Blick in die Zukunft
„Wir überlegen, wie KI uns künftig noch stärker dabei unterstützen kann, Inhalte automatisch zu personalisieren – etwa je nach Standort, Saison oder Kundenpräferenz. Das Potenzial ist enorm und wir wollen mit Uberall als Experten weiterhin weit vorne in der lokalen digitalen Sichtbarkeit bleiben“, sagt Juliane Bald. Katrin Köster ergänzt: „Wer den Spagat zwischen zentraler Steuerung und lokaler Relevanz meistert, gewinnt Sichtbarkeit, Effizienz und Kundenkontakt – und kann die Vorteile moderner Such- und KI-Technologien voll ausschöpfen.“
Warum dieser Case Best Practice ist
Der Case Matratzen Concord zeigt exemplarisch, was modernen Multistore-Retail heute ausmacht:
- Zentrale Datensteuerung statt Tool-Wildwuchs
- Lokale Landingpages als Basis für SEO/GEO & KI-Suche
- Integration von Prospekten, Aktions-Buttons und Social-Media-Verknüpfungen
- Massive Zeit- und Ressourceneinsparung
- Messbare Effekte
- KI sinnvoll integriert – ohne Kontrollverlust
„Ohne dieses System wäre unser lokales digitales Marketing in dieser Größenordnung gar nicht möglich.“
– Juliane Bald
„Wer die zentrale Steuerung mit lokaler Relevanz kombiniert, gewinnt Sichtbarkeit, Effizienz und Kundenkontakt – und kann die Vorteile moderner Such- und KI-Technologien voll ausschöpfen.“
– Katrin Köster















