Werbung neben minderwertigen KI-Inhalten kann auf die beworbene Marke zurückfallen. Eine internationale Studie von DoubleVerify zeigt zugleich, dass Verbraucher KI in der Werbung nicht grundsätzlich ablehnen. Entscheidend sind Qualität und Kontext.

KI-generierte Inhalte werden zunehmend zu einem Thema für die Mediaplanung. Für die Studie „Media Quality in the Age of AI“ ließ DoubleVerify 22.000 Verbraucher in 22 Märkten sowie 2.020 Marketing- und Werbeverantwortliche in 21 Märkten befragen.
Mehr als die Hälfte der befragten Marketer sieht bei minderwertigen KI-Umfeldern ein Risiko: 53 Prozent äußern Bedenken, wenn Anzeigen neben sogenanntem AI Slop erscheinen. Bei qualitativ hochwertigen KI-Inhalten liegt der Anteil mit 45 Prozent niedriger.
Auch bei Verbrauchern ist die Ausführung entscheidend. 42 Prozent geben an, dass minderwertige, merkwürdig wirkende KI-Werbung ihre Meinung über eine Marke negativ beeinflussen würde. Professionell wirkende KI-Werbung wird dagegen von 40 Prozent positiv bewertet. Gleichzeitig sagen 56 Prozent, dass sie KI-generierte Inhalte nicht zuverlässig erkennen können.
Die Untersuchung betrachtet außerdem Werbung innerhalb von KI-Plattformen. Weltweit bewerten 46 Prozent der Verbraucher Anzeigen in KI-Chats positiv. In der Region EMEA sind es 39 Prozent. Unter den getesteten Situationen war die inhaltliche Relevanz der Werbung der einzige Fall, in dem die positive Wahrnehmung die negative überwog.















