Payback verstärkt sein Commerce-Media-Geschäft mit Maximilian Aigner. Als neuer „Lead Sales & New Business FMCG“ soll er die Zusammenarbeit mit Marken und Agenturen vorantreiben. Ein Schwerpunkt liegt auf Werbemöglichkeiten außerhalb des eigentlichen Bonusprogramms.

Maximilian Aigner ist bereits seit Juni bei Payback und verantwortet als „Lead Sales & New Business FMCG“ die strategische Zusammenarbeit mit Marken und Agenturen. Zudem soll er neue Geschäftsmöglichkeiten an der Schnittstelle von Marketing und Kundenansprache erschließen.
Aigner bringt nach Angaben von Payback mehr als 15 Jahre Erfahrung in Vertrieb, Marketing Services und Kundendaten mit. Vor seinem Wechsel war er Head of Account Management bei taico. Zuvor arbeitete er als Senior Sales Manager bei Bertelsmann Marketing Services und verantwortete dort Kundenbeziehungen und Vertriebsinitiativen.
Mit der Personalie will Payback insbesondere das Geschäft mit Marken aus dem Bereich Fast Moving Consumer Goods (FMCG) stärken. Dafür kann das Unternehmen nach eigenen Angaben auf mehr als 35 Millionen Kunden und ein Netzwerk von 700 Partnerunternehmen zurückgreifen. Über programmatische Aktivierung lassen sich Zielgruppen nicht nur innerhalb des Loyalty-Programms, sondern auch außerhalb des Payback-Ökosystems im Open Web erreichen.
Gerade diese Offsite-Möglichkeiten stehen im Fokus. Payback will zusätzliche Kontaktpunkte für Markenpartner erschließen und sein Angebot damit über das klassische Sammeln und Einlösen von Punkten hinaus stärker als Commerce-Media-Plattform positionieren.
Die Personalie fällt in eine Phase, in der sich der deutsche Loyalty-Markt deutlich verändert. Edeka und Netto Marken-Discount wechselten zu Payback, während Rewe und Penny eigene Systeme aufgebaut haben. Gleichzeitig wird die DeutschlandCard ihren operativen Betrieb 2026 einstellen. Die Neuordnung hatte GFM Nachrichten zuletzt im Beitrag „Loyalty-Markt im Umbruch“ eingeordnet.















