KiK setzt bei TV-Spots voll auf KI

KiK verlagert generative KI aus einzelnen Marketingexperimenten in die reguläre internationale Markenkommunikation. Der Textildiscounter hat Factory mit Kampagnen für 14 europäische Länder beauftragt und will dabei auch vollständig KI-produzierte TV-Spots einsetzen.

(Bild: KiK)

Die Zusammenarbeit umfasst neben TV auch Social Media, Print und Kommunikation am Point of Sale. KI soll dabei nicht nur einzelne Produktionsschritte beschleunigen, sondern unter anderem Bewegtbild, virtuelle Shootings und Produktinszenierungen erzeugen. Die Zusammenarbeit ging aus einem mehrmonatigen Proof of Concept hervor.

Gerade bei internationaler Werbung kann die Technologie den Produktionsprozess verändern. Motive, Umgebungen und Varianten lassen sich für unterschiedliche Märkte erstellen, ohne jede Fassung klassisch neu fotografieren oder drehen zu müssen.

Anzeige

Gleichzeitig fällt der Ausbau in eine Phase, in der für generative KI neue regulatorische Anforderungen greifen. Seit dem 2. August müssen Anbieter und Anwender bestimmter Systeme die Transparenzvorgaben aus Artikel 50 des AI Act berücksichtigen. Das bedeutet allerdings auch hier nicht automatisch, dass jeder KI-produzierte Werbespot sichtbar als solcher gekennzeichnet werden muss.

STARTSEITE