Walmart führt universelle Mitarbeiter-App ein

Walmart beschenkt seine über 740.000 US-Filialmitarbeiter im Laufe des Jahres mit einem recht wertvollen Mittelklasse-Smartphone. Das robuste Samsung Galaxy XCover Pro sollen sie dabei sowohl auf der Arbeit einsetzen als auch privat nutzen können. Der Einzelhandelskonzern möchte so eine komfortable Basis für die Nutzung seiner neuen Me@Walmart-App schaffen, die die Angestellten unter anderem bei ihren täglichen Aufgaben unterstützt.

(Bild: Walmart)

Ursprünglich war die App dabei rein als eine Möglichkeit gedacht, die Zeitpläne der Mitarbeiter zu verwalten. So können sie damit ihre Schichten bis zu zwei Wochen im Voraus einsehen, die kommenden Urlaubstage prüfen und bei Bedarf Änderungen am Zeitplan beantragen. Im Laufe der Entwicklung kamen allerdings zahlreiche weitere Funktionalitäten hinzu, durch die Me@Walmart zu einer universell einsetzbaren In-Store-App wird.

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Das App-Design ist funktional gehalten (Bild: Walmart)

Dank Geofencing-Technologie können Mitarbeiter beispielsweise mit nur einem Tastendruck zum Arbeitsbeginn einchecken. Push-to-Talk erlaubt ihnen, mit anderen Angestellten schnell in Kontakt zu treten und so besser als Team und im Kundenkontakt zusammenzuarbeiten. Der sprachgesteuerte persönliche Assistent „Ask Sam“ hilft beim Auffinden von Produkten und Beantworten diverser Kundenfragen. Zudem gibt er auf Wunsch auch Einblick in die wichtigsten Kennzahlen der jeweiligen Filiale.

AR in der Lagerverwaltung

Im Laufe der kommenden Monate kommt ein spezielles Feature hinzu, das Walmart sogar zum Patent angemeldet hat. Lagermitarbeiter müssen damit nicht mehr jede Box einzeln scannen, die in den Verkaufsraum gebracht werden soll. Stattdessen werden die zu transportierenden Produkte einfach via Augmented Reality markiert, wenn Angestellte ihre Smartphone-Kamera darauf richten. Im Testlauf wurden Aufgaben so in einem Drittel der Zeit erledigt, die beim klassischen manuellen Ansatz notwendig ist.

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