Standort-Analyse leicht gemacht

Für den stationären Handel ist der passende Standort wesentlich wichtiger als für die Online-Konkurrenz. Schließlich lässt sich Ware von fast jedem Punkt aus versenden. Laufkundschaft muss dagegen erst einmal zum und in den eigenen Laden gelockt werden. Die präzise Kenntnis der eigenen Zielgruppe und der örtlichen Gegebenheiten ist deshalb entscheidend, um bei Neueröffnungen und Marketingkampagnen zu glänzen. Eine Kombination aus Geoinformationssystem (GIS) und Marktanalyse-Tool hilft, Fehler zu vermeiden.

Bei der Wahl des richtigen Standorts entscheiden oft schon wenige Meter über Erfolg und Misserfolg. Die allgemeine Lebenssituation von Einwohnern und Passanten, die anderen Geschäfte und Attraktionen vor Ort oder die Verkehrssituation zählen zu den Faktoren, die ausreichend berücksichtigt werden sollten. Nicht immer lassen sich Hindernisse dabei so einfach zu erkennen wie beim Versuch, die vierte Bäckerei am gleichen Platz zu eröffnen.

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Bei seiner Entscheidung sollte man nicht auf Informationen vertrauen, die schon ein paar Jahre alt sind. In der Zwischenzeit können Läden geschlossen oder neu eröffnet sein. Eventuell haben sich auch der Verkehrsfluss oder die Situation vor Ort verändert. Dabei muss es sich nicht gleich um die Corona-Pandemie handeln, die die Attraktivität vieler prestigeträchtiger Standorte zumindest temporär drastisch reduziert.

Marktanalyse + GIS

Geoinformationssysteme (GIS) bieten Unternehmen eine umfangreiche Lösung, mit der sie auf Basis eigener Daten detaillierte zwei- und dreidimensionale Karten erstellen können. Diese ermöglichen es, unzählige Zusammenhänge zwischen verschiedensten Faktoren zu verstehen und zu visualisieren. Um Handel und Vertrieb bei der Standortwahl oder dem Geomarketing noch stärker zu unterstützen, hat der Location Intelligence-Experte Nexiga mit dem Marktanalyst Pro das komplexe GIS des Weltmarktführers Esri (ArcGIS Pro) noch um nützliche Zusatzfunktionen erweitert. Zudem ist es möglich auf umfassende und aktuelle Daten zu einzelnen Gebieten und ihren jeweiligen Käuferschichten zuzugreifen. So können Nutzer beispielsweise das gewünschte Einzugsgebiet mit dessen räumlichen Gegebenheiten präzise analysieren. Geodaten, Marktdaten und Firmendaten werden dafür miteinander kombiniert und aggregiert.

Hot und Cold Spots finden

So lassen sich White-Spot-Regionen für das eigene Businessmodell ebenso einfach entdecken wie absolute Hot Spots. Auch Cold Spots werden so identifiziert, an denen eine Investition vermutlich vergebliche Liebesmüh wäre. Aussagekräftige Kennziffern bewerten das Neukundenpotential anhand gewünschter Kriterien und machen einen objektiven Vergleich potentieller Standorte möglich. Das verfügbare Wissen über Zielgruppen, Kaufkraft und Produktaffinität ist dabei natürlich auch für Marketingkampagnen äußerst interessant.

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