Bünting: Autonomes Shopping für die Morgen- und Abendstunden

Das ostfriesische Handelsunternehmen Bünting geht bei der Weiterentwicklung seiner Geschäfte teils eigene Wege. Im vergangenen Jahr eröffnete es beispielsweise einen Combi City-Markt in Oldenburg, bei dem Kunden sowohl in einem Supermarkt als auch in einem Automatenbereich einkaufen können. In Emden kombiniert das Unternehmen nun erneut unterschiedliche Shoppingmethoden. Allerdings entscheidet diesmal die Uhrzeit über das Erlebnis.

(Bild: Bünting)

Wer den Laden Montag bis Samstag zwischen 8 und 18 Uhr betritt, kann das Geschäft kaum von einem klassischen Supermarkt unterscheiden. Dieser fällt mit 500 Quadratmetern Verkaufsfläche recht klein aus, bietet aber ein kompaktes Sortiment mit Waren des täglichen Bedarfs und vor allem eine Vielzahl an Frischeprodukten. Besonders im Fokus stehen ernährungsbewusste Kunden.

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Zwischen 6 Uhr und 8 Uhr am Morgen und 18 bis 23 Uhr am Abend wandelt sich die Filiale zu einem autonom funktionierenden Geschäft. Um den Laden dann zu betreten, müssen Interessierte ihre Bankkarte oder die Bünting-Kundenkarte (physisch bzw. als App) verwenden. Sie können ihren Einkauf anschließend aus dem kompletten Angebot zusammenstellen und vor dem Verlassen des Geschäft über die Self-Checkout-Kassen bargeldlos bezahlen.

(Bild: Bünting)

In Deutschland experimentieren bereits mehrere Unternehmen mit einem autonomen Check-Out, meist handelt es sich dabei aber noch um Minishops mit geringen Quadratmeter-Zahlen. Amazon unterhält in den USA dagegen bereits einen Fresh-Supermarkt mit einer Verkaufsfläche von rund 2.300 Quadratmetern, in dem entweder klassisch oder autonom geshoppt werden kann.

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