Online-Lebensmittelhandel bislang kein Massenmarkt

Der stationäre Lebensmitteleinzelhandel ist wohl für längere Zeit nicht in größerer Gefahr. Gerade einmal drei Prozent der Bundesbürger nutzen derzeit regelmäßig das Internet, um Essen und Getränke zu ordern. 

Quelle: Freepik

Zwei Drittel der für die aktuelle Auflage der „b4p trends“ Befragten denken sogar nicht einmal darüber nach, ihren Lebensmitteleinkauf ins Internet zu verlagern. In der Studie der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) sprachen vor allem die Nähe des Ladens direkt um die Ecke (64%), die in die Hand nehmbaren Produkte (57%), teure Lieferkosten (24%) und die vermeintlich bessere Qualität und Frische der Produkte (20%) dagegen. 

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Wer sich allerdings einmal zu einem Online-Lebensmitteleinkauf durchgerungen hat, ist durchaus bereit, dies wieder zu tun. Gut die Hälfte nutzt den Internetservice danach erneut. Zudem sind auch Fans von Bioprodukten überdurchschnittlich stark bereit, einen Blick auf das online angebotene Sortiment zu werfen. Dies könnte allerdings primär damit zusammenhängen, dass Bio-Konsumenten meist recht digital-affin sind. 

Bei der Wahl der stationären Einkaufsstätte sind Sauberkeit, örtliche Nähe, frische Waren, günstige Preise und freundliches Personal ausschlaggebend. Onlinehändler können neben Bequemlichkeit sowie zeitlicher Flexibilität und Lieferung an den Wunschort mit exklusiveren Sortimenten und verlockenden Angeboten punkten.

Von Rabatten, Aktionen und Sonderangeboten erfahren 38 Prozent der 14- bis 29-Jährigen online, 23 Prozent folgen mindestens einem Händler über Social Media. Spezielle Apps werden dagegen nur von 17 Prozent verwendet.

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