Mehr Onlineaktivität trotz wachsender Betrugssorgen

Ihre Sicherheit ist für die Mehrzahl der Verbraucher der wichtigste Faktor, wenn sie Online-Aktivitäten nachgehen. Dies könnte auch damit zusammenhängen, dass mittlerweile die Hälfte von ihnen entweder schon einmal selbst betrogen wurde oder ein Betrugsopfer kennt. Dennoch wollen die meisten ihre Internetaktivitäten in den nächsten drei Monaten noch verstärken.

Rein auf Deutschland bezogen, ergibt sich beim sechsten Global Identity & Fraud Report von Experian allerdings ein etwas anderes Bild. Hierzulande möchten nur rund ein Drittel ihre Internetaktivitäten kurzfristig weiter ausbauen. An mangelndem Vertrauen liegt dies allerdings weniger. Deutsche sind online zu 48 Prozent sehr oder etwas besorgt, was leicht unter dem Durchschnitt von 52 Prozent liegt.

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Das meiste Vertrauen bringen die Deutschen der Online-Sicherheit von Kreditkartenunternehmen mit 29 Prozent, Anbietern von Zahlungssystemen (28 Prozent), Streaming Services (24 Prozent), Online-Einzelhandels-Websites und Apps (22 Prozent) sowie Technologieanbietern (20 Prozent) entgegen. Zudem gehen sie davon aus, dass ein Unternehmen ihre Daten gut schützt, wenn es ihnen auch ansonsten konsequent positive digitale Erfahrungen bietet.

Um die Sicherheit zu erhöhen oder Betrug zu verhindern, würden 45 Prozent der deutschen Verbraucher ihre Daten weitergeben. Global gesehen sind dazu durchschnittlich sogar 57 Prozent bereit. Dabei erwarten fast 73 Prozent, dass Unternehmen sie mit den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen schützen. Die Firmen selber sehen die Verbraucher selbst aber auch stark in der Pflicht. Insgesamt 70 Prozent der befragten Unternehmen (Deutschland: 44 Prozent) fürchten Betrug stärker als noch im Vorjahr.

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