Mastercard will biometrischen Checkout zum Standard machen

Der Kreditkartenanbieter Mastercard möchte dafür sorgen, dass Kunden künftig rein mit ihren biometrischen Merkmalen bezahlen können. Ein entsprechendes Checkout-Programm soll weltweit eingeführt werden. Das erste Pilotprojekt startet bereits diese Woche in Brasilien.

Mit seinem Programm will Mastercard vor allem einen technologischen Rahmen bieten, der den Einsatz der Technologie in Geschäften jeder Größe ermöglicht und Sicherheit sowie den Schutz persönlicher Daten garantiert. Dazu wird eine Reihe von Standards festgelegt, die Banken, Handelsunternehmen und Technologieanbietern einhalten müssen. Bei der Einführung und Umsetzung arbeitet MasterCard mit Partnern wie NEC, Payface, Aurus, PaybyFace, PopID und Fujitsu Limited zusammen.

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Wenn Konsumenten den biometrischen Checkout nutzen wollen, melden sie sich über eine kompatible App an und können dann beispielsweise durch ein Lächeln in die Kamera oder eine Handbewegung über einem Lesegerät ihre jeweilige Rechnung begleichen. In Brasilien wird in einem Pilotprojekt mit Payface-Technologie experimentiert: In fünf St. Marche-Supermärkten in São Paulo können interessierte Kunden künftig Gesichtserkennung zur Bezahlung verwenden. Weitere Tests sollen im Nahen Osten und in Asien stattfinden.

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