KMUs: Humor statt Rabatte gefragt

Die Corona-Krise hat vielen kleinen und mittleren Unternehmen einen deutlichen Dämpfer versetzt, aber auch die Verbrauchernachfrage angekurbelt. 43 Prozent der Deutsche, Briten, Franzosen und US-Amerikaner kaufen seit Beginn der Pandemie vermehrt bei KMUs im stationären und Online-Geschäft. In Deutschland will dies fast jeder Dritte künftig so beibehalten.

Dies begründen 56 Prozent damit, dass sie sich mit KMUs besonders verbunden fühlen. Jeder zweite der KMU-Fans möchte seine lokale oder regionale Wirtschaft unterstützen. Dies geht aus einer Umfrage des Marktforschungsinstituts CITE Research hervor, die vom Softwareanbieter Sendinblue in Auftrag gegeben wurde. Hilfreich ist ebenso, dass eine Mehrheit (60 Prozent) der Deutschen kleinen und mittleren Unternehmen beim Online-Datenschutz voll oder zumindest teils vertraut.

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Wenn sie in Kontakt mit kleinen Unternehmen treten wollen, setzen die Deutschen immer noch sehr gern auf E-Mails (58 Prozent / Top 3-Nennung). Obwohl Instagram in Deutschland längst nicht so häufig genutzt wird wie Facebook, landet es für diesen Anwendungszweck auf Platz 2 (45 Prozent) vor YouTube (44 Prozent). Facebook rangiert auf Platz 4 (32 Prozent). Jeweils jeder Vierte kann sich auch für Anrufe und SMS erwärmen.

Die Deutschen sind zwar eigentlich als ernstes Völkchen bekannt, von den Unternehmen ihrer Wahl möchten sich aber vor allem unterhalten werden. Gut die Hälfte der Befragten würde gerne mindestens einmal in der Woche humorvolle Nachrichten von seinen Favoriten erhalten. Dieses Verlangen übertrifft dabei das nach Angeboten und Rabatten, ernsthafteren Informationen oder personalisierten Inhalten.

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