Black Friday-Käufer bleiben spontan

Gerade einmal vier Prozent der Deutschen sind laut einer aktuellen forsa-Umfrage schon sicher, dass sie am Black Friday etwas kaufen. Weitere 18 Prozent zeigen sich unentschlossen – und die große Mehrheit von 77 Prozent lässt sich von den am letzten Novemberfreitag angebotenen Rabatten gar nicht locken.

Immerhin ist die Zahl der Verweigerer damit seit einer ähnlichen Umfrage aus dem Jahr 2015 um fünf Prozentpunkte gesunken. Bei den (potentiellen) Käufern stößt vor allem Unterhaltungselektronik auf Interesse: Mehr als die Hälfte (55%) hat vor, etwas aus diesem Bereich zu erwerben. Etwas weniger (48%) denken über Mode-Käufe nach, gefolgt von den Kategorien Freizeit und Sport (46%) und Haushaltsgeräte (45%).

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Erneut zeigen sich Unterschiede bei den Geschlechtern: Bei Frauen haben Spielwaren und Kinderausstattung höhere Priorität als bei Männern (41 vs. 31 Prozent), zudem lassen sie deutlich stärker für Bücher begeistern (40 vs. 21 Prozent). Dafür schlagen Männer eher bei Unterhaltungselektronik zu (65 vs. 41 Prozent).

Mehr Geld für Black Friday

Wenn sie am Black Friday Geld ausgeben, sind die Deutschen seit 2015 großzügiger geworden. Ein Drittel der (potentiellen) Kaufwilligen plant mit mehr als hundert Euro, ein Viertel sogar mit über 150 Euro. So viel wollten 2015 gerade einmal zwölf Prozent investieren. 79 Prozent möchten am Black Friday eher spontan entscheiden, ob und was sie kaufen werden – nur 18 Prozent bereiten sich gezielt darauf vor.

Die Daten stammen aus einer Online-Umfrage, die Forsa im Auftrag von Sparwelt.de am 30. September und 1. Oktober 2019 unter 1.007 Befragten ab 14 Jahren durchgeführt hat.