Ikea, Apple Pay, Fake-Shops, Frustfaktoren, Deichmann (KW 49/50)

Aus für gedruckten Ikea-Katalog. Der Möbelhändler Ikea stellt seinen gedruckten Katalog ein. Die Entscheidung sei eine Folge des veränderten Medienkonsums und Verbraucherverhaltens. >>>Internet World

Sparkassen lassen Apple Pay boomen. Die deutschen Sparkassen sollen bis Ende des Jahres mehr als 1,5 Millionen Apple-Pay-Nutzer haben – dreimal mehr als noch im August. Dies erklärte Apple-Pay-Chefin Jennifer Bailey gegenüber der „Welt am Sonntag“. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband spricht von einer der erfolgreichsten Produkteinführungen in den letzten Jahren. >>>Welt

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EuroCIS 2021 abgesagt. Die Retail-Technologie-Messe EuroCIS findet angesichts der Pandemiesituation und der unvorhersehbaren Lage im Frühjahr 2021 nicht statt. Zum ursprünglich vorgesehenen Termin Mitte März soll es allerdings einen digitalen Kickoff für 2022 geben. Die EuroCIS 2022 ist aktuell für den Februar des übernächsten Jahres geplant. >>>EuroCIS

Apple kürzt die Provisionen. Entwickler von iOS-Apps müssen nun nicht mehr zwangsweise 30 Prozent ihres damit erzielten Umsatzes an Apple abtreten, wenn sie Apps verkaufen oder In-App-Verkäufe tätigen. Als Mitglied des „App Store Small Business Program“ zahlen sie nur noch 15 Prozent. Den Antrag dafür bekommen Firmen genehmigt, die weniger als 1,2 Millionen Dollar Jahresumsatz rein mit Apps erzielen. >>>heise online

Schuhe24 benennt sich um. Schuhe24 betreibt zwar weiterhin seinen gleichnamigen Onlineshop für Fußbekleidung, firmiert aber bereits seit dem 1. Dezember unter dem Namen The Platform Group. Passend dazu soll das Plattformgeschäft in immer mehr Branchen ausgebaut werden. Zuletzt hatte „Schuhe24“ beispielsweise bike-angebot.de übernommen und ist so auch ins Fahrradgeschäft eingestiegen. >>>Fashion Network

Stationäre Apotheken überzeugen. Nach einer Forsa-Umfrage dürften sich stationäre Apotheken momentan nicht über Zulauf beklagen: 79 Prozent der Bundesbürger haben zwischen März bis August 2020 eine entsprechende Filiale aufgesucht. Von diesen erhielten die Apotheken überwiegend (89 Prozent) die Schulnote 1 oder 2 verliehen. >>>ABDA

Amazon plant zahlreiche neue Verteilzentren. In Deutschland unterhält Amazon bereits fast 50 Verteilzentren, um die über den Onlineshop bestellten Produkte auch zuverlässig zum Endkunden liefern zu können. Dieser wichtige Teil der Logistik wird allerdings noch massiv ausgebaut, wie Wortfilter von einem der mit dem Bau beauftragten Dienstleister erfuhr. Amazon Logistics soll mit seinen weiteren 163 Verteilzentren dann angeblich auch allen anderen Händlern zur Verfügung stehen. >>>Wortfilter

KI gegen Fake-Shops. Österreichische Forscher wollen Nutzern mit dem Projekt „SIMBAD“ besser bei der Orientierung im Netz helfen. Eine Browser-Plug-In soll sie dabei warnen, wenn sie auf einen Fake-Shop hereinzufallen drohen. Dabei kommen sowohl eine Blacklist als auch eine Künstliche Intelligenz zum Einsatz, die die jeweiligen Shops analysiert. >>>Futurezone

Ampel für Self Service-Kassen. Durch ein Ampelsystem von xplace erfahren Kunden in der neu eröffneten Decathlon-Filiale in Weiterstadt auf den ersten Blick, ob eine Selbstbedienungskasse gerade frei ist. Da die Digital-Signage-Bildschirme dabei deutlich über den Kassen angebracht sind und auffällig in rot („besetzt“) oder grün („frei“) leuchten, fällt der Überblick leichter als bei anderen Lösungen. >>>xplace

Größte Frustfaktoren in Onlineshops. In einer gemeinsamen Studie haben elaboratum und Trusted Shops ermittelt, wodurch Verbraucher sich bei ihrem Online-Shopping-Erlebnis am meisten frustrieren lassen. Spitzenreiter waren eine schlechte Warenverfügbarkeit, eine große Menge an Werbemails sowie kundenunfreundliche Retourenprozesse. Lange Ladezeiten machten dagegen eher den Shopbetreibern selbst Sorgen. >>>E-Commerce-Frustbarometer

Deichmann und intive entwickeln neue Omnichannel-App. Der Schuhhändler Deichmann Der Schuhhändler Deichmann und intive arbeiten zusammen an einer Omnichannel-App. Diese soll die Vorzüge des E-Commerce mit exklusiven In-Store-Services vereinen. Dabei streben beide Unternehmen eine „digitale Spitzenlösung“ an. >>>per Mail

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