real stellt Konzept-Store ohne Ladenschluss vor

Je nach Bundesland ist der Ladenschluss für Verbraucher mal ein großes, mal ein kleines Ärgernis. Mit einem neuen Ladenkonzept will real dieses Problem nun endgültig beseitigen: „Emmas Enkel in Stuttgart hat dank digitaler Technik immer geöffnet.

Ladenschluss
Ein Bestellterminal bei Emmas Enkel in Stuttgart . Bild: obs/real GmbH/Carlos Albuquerque

„Wir haben uns gefragt, wie man den klassischen, kleinen Einkaufsladen um die Ecke wiederbeleben kann“, sagt Patrick Müller-Sarmiento, CEO von real. „Emmas Enkel ist unsere Antwort. Wir sind mit dieser Innenstadtlage ganz nah am Kunden und bieten ein Sortiment, das auf Regionalität, Bio und Frische setzt – das alles digital und jederzeit verfügbar. Emmas Enkel ist somit die perfekte Anlaufstelle für den schnellen Einkauf und bietet Qualität, Frische und Convenience zu jeder Zeit. Das neue Konzept ergänzt unser bisheriges Marktnetz um Standorte direkt vor der Haustür der Kunden.“

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In dem Laden am Rosenbergplatz in Stuttgart erhalten Kunden auf rund 45 Quadratmetern Verkaufsfläche Produkte des täglichen Lebens und regionale Waren, größtenteils in Bio- oder Demeter-Qualität. Bestellt wird mit der neuen „Emmas Enkel“-App. Kunden können damit nach dem Click&Collect-Prinzip ihren Warenkorb immer und von überall zusammenstellen. In der App kann mit PayPal, im Markt selber auch per EC- oder Kreditkarte sowie mit Google Pay und Apple Pay bezahlt werden. Nach der Zahlung erhält der Kunde einen QR-Code, mit dem die Bestellung zu jeder beliebigen Zeit am Abholterminal im Markt abgeholt werden kann. Die Kunden können auch im Geschäft auf einem Terminal aus einem Sortiment von rund 500 Artikeln wählen. Eine vollautomatische Warenausgabe liefert das Bestellte, darunter frische Lebensmittel und Convenience-Produkte wie Snacks oder Fertiggerichte ebenso wie Drogerie- und Hygieneartikel – ganz ohne Ladenschluss.

Automatisiertes Bestell- und Regalsystem

Für die Realisierung des neuen Konzepts arbeitet real mit dem jungen Unternehmen smark zusammen. smark hat ein automatisiertes Bestell- und Regalsystem für Emmas Enkel entwickelt, das die Waren in drei verschiedenen Temperaturzonen hinter der Warenausgabe lagert und Bestellungen in hoher Geschwindigkeit zusammenstellt. So benötigt die Kommissionierung eines Warenkorbs mit acht Artikeln weniger als eine Minute. „Mit unseren Innovationen schaffen wir die technologische Grundlage für das urbane Einkaufserlebnis der Zukunft“, so die smark-Gründer Philipp Hoening und Max Ittermann. „Besonders wichtig ist uns dabei, unser digitales Konzept mit den Einzelhändlern aus der direkten Umgebung zu verknüpfen.“

„Stuttgart ist unser Testlabor: Sollte sich die Technologie im täglichen Praxiseinsatz beweisen und die Kunden im Rahmen einer mehrmonatigen Testphase unseren Concept Store annehmen, werden wir rasch weitere Geschäfte in Deutschland eröffnen“, sagt Patrick Müller-Sarmiento.

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