Rewe-Einkaufsbus mit neuen Stopps

Rewe und die Deutsche Bahn (DB) haben mit ihrem Einkaufsbus offenbar einen Nerv getroffen. Nur zwei Monate nach dem Start wird das Angebot nun deutlich ausgeweitet.

Bild: Deutsche Bahn AG

Seit März 2023 ist Deutschlands erster rollender Supermarkt in Nordhessen unterwegs, um die lokale Nahversorgung wiederherzustellen. Ein zum Laden umgebauter Bus bringt rund 700 verschiedene Produkte in kleinere Ortschaften, das Angebot reicht von frischem Obst und Gemüse über gekühlte Frischwaren und Tiefkühlkost bis hin zu Getränken und Kosmetik. Rewe-Kaufmann Jörn Berszinski passt das Sortiment immer stärker an die Wünsche der Kunden an und setzt deshalb unter anderem auf mehr frische und regionale Lebensmittel. So kommen beispielsweise die Backwaren jetzt von einer Bäckerei aus der Region.

Das Angebot stieß bei seiner Premiere zudem auf so große Resonanz, dass auch andere Kommunen Interesse zeigten. Deshalb haben Rewe und die DB den bisherigen Fahrplan um acht Dörfer erweitert und steuern nun täglich bis zu fünf Orte an. Im Gegenzug wurden die Standzeiten auf teilweise nur noch eine Stunde verkürzt, da die meisten Kunden ohnehin kurz nach der Ankunft vorbeischauen. Der Bus hält nun in verschiedenen Ortsteilen von Fritzlar, Naumburg, Wolfhagen, Volkmarsen, Zierenberg, Bad Wildungen, Bad Emstal, Gudensberg, Edertal und Waldeck. Die höchste Kundenfrequenz verzeichnet Berszinski in den Gemeinden, die sich selbst für das Projekt engagieren.

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