Internet World Expo wird verschoben

Die eigentlich für nächste Woche geplante Internet World Expo findet aufgrund unerfüllbarer Präventivmaßnahmen gegen Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus nicht statt. In Zusammenarbeit mit den Ausstellern soll nun ein neuer Termin für die Veranstaltung gefunden werden. Von der Absage sind auch sämtliche Konferenzen und Zusatzevents betroffen, die im Rahmen der Internet World Expo stattfinden sollten.

Verschoben wurden damit ebenfalls die AmazonWorld Convention, die CMCX – Content-Marketing Conference & Expo, die FACEBOOK World Conference, die Packaging Avenue, die POS Connect, die SEO/SEA WORLD Conference und die TrendArena.

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Hintergrund der recht kurzfristigen Absage sind die enorm hohen Auflagen, die das Amt für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München den Veranstaltern erst am späten Freitagabend zukommen ließ. Demnach hätte „jede(r) Ausstellerin*Aussteller einen Tag vor Teilnahme an der Veranstaltung dem Referat für Gesundheit und Umwelt ein negatives Testergebnis mit Abstrich auf SARSCoV-2, zum Zeitpunkt der Vorlage nicht älter als zwei Tage, vorzulegen“ gehabt. „Erst bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist die Teilnahme an der Veranstaltung möglich.“

Weiterhin müsste „jede(r) Besucherin*Besucher der Internetmesse gegenüber belegen, nicht aus einem vom Robert Koch Institut definierten Risikogebiet oder Südtirol anzureisen, sich dort in den letzten 14 Tagen aufgehalten oder Kontakt zu einer an COVID-19 erkrankten Person gehabt zu haben. Ist dies nicht der Fall, sind Besucherinnen*Besucher von der Messe auszuschließen.“

Dass diese nach der Genehmigung des Events durch die Stadt München äußerst überraschenden Auflagen bis zum ursprünglich vorgesehenen Veranstaltungsbeginn am Dienstag nicht umsetzbar sind, dürfte niemanden überraschen. Allein die Auswertung der geforderten Tests, die in der aktuellen Situation im Allgemeinen auf Kontaktpersonen von Infizierten und sichtlich Kranke limitiert werden, dauert schon einige Tage. Und wie belegt werden soll, dass jemand keinen Kontakt zu einer erkrankten Person hatte, weiß vermutlich nur das Referat für Gesundheit und Umwelt.

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