IDSA gewinnt Wettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums

Die International Data Spaces Association (IDSA) hat sich mit ihren Partnern im Wettbewerb „Künstliche Intelligenz als Treiber für Ökosysteme“ durchgesetzt. Das Konsortium entwickelt eine digitale Plattform für Künstliche Intelligenz.

Im Projekt „KI Marktplatz“ entsteht eine digitale Plattform, die KI-Experten, Lösungsanbieter und produzierende Unternehmen zusammenbringt. Die Anwendungsmöglichkeiten des „KI Marktplatzes“ sind vielfältig: Produzierende Unternehmen können die Erfahrungen aus eigenen und fremden Produkten einerseits und Forschungsergebnisse andererseits in die Produktentwicklung einfließen lassen und zahllose Produktvarianten virtuell durchspielen, bevor das optimale Produkt im 3D-Druck gefertigt wird. Dadurch können sie dem Kunden in kurzer Zeit individuelle Produkte liefern.

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Zu den beteiligten Forschungseinrichtungen zählen das Fraunhofer IEM und das Fraunhofer IOSB-INA, das Heinz-Nixdorf-Institut der Universität Paderborn, der Exzellenzcluster Cognitive Interaction Technology CITEC der Universität Bielefeld und das Institut für industrielle Informationstechnik inIT der TH OWL. Weitere Projektpartner sind u.a. die Unternehmen Claas, Diebold Nixdorf, Düspohl, Hella Gutmann, Unity und Westaflex sowie die Netzwerke inno-focus, FIWARE und prostep ivip.

Lars Nagel, CEO International Data Space Association (IDSA), sieht hervorragende Chancen für die Entwicklung eines nachhaltigen Geschäftskonzepts: „Mit dem ‚KI Marktplatz‘ wird es uns gelingen, ein umfangreiches Angebot für den Mittelstand aufzubauen – nicht nur in Deutschland, sondern auch international. Wichtig ist, dass wir viele Unternehmen in die Entwicklung einbinden und eine gute Vertriebsstruktur aufbauen. Dafür haben wir ideale Voraussetzungen. Die Projektpartner sind gut vernetzt und bringen über 3.000 Kontakte mit.“ Das Projekt wird voraussichtlich im Januar 2020 starten und ist auf drei Jahre angelegt. Es erhält eine Förderung des  Bundeswirtschaftsministeriums  in Höhe von 11 Millionen Euro, die Partner investieren zusätzlich fünf Millionen Euro.

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