“Dojo” für autonomes Shopping

Der Technologieanbieter Sensei hat in Lissabon den bislang größten vollständig autonomen Laden in Europa eröffnet. Auf 500 Quadratmetern Fläche tummeln sich allerdings keine normalen Konsumenten, da das Geschäft bislang lediglich als Testlabor für die Entwicklung und Erprobung neuer Features sowie als Demonstrationsobjekt dient.

(Bild: Sensei)

Das passend zum japanisch gehaltenen Firmennamen “Dojo” genannte Konzept wurde zusammen mit Hewlett Packard Enterprise ins Leben gerufen, das die Server und damit die Rechenkapazitäten für die komplexen KI-Modelle von Sensei zur Verfügung stellt. Das Geschäft bildet alle typischen Merkmale des globalen Lebensmittelhandels ab, damit sich Innovationen in einer möglichst realistischen Umgebung ausprobieren und präsentieren lassen.

Zu diesen gehören derzeit ein komplett torloser Ein- und Ausgang sowie ein automatisches Kartenzahlungsterminal, das den Einkauf ohne App ermöglicht. Die skalierbare Technologie, die laut Anbieter Verkaufsflächen zwischen 150 und 1500 Quadratmetern abdecken kann, erfasst zudem nun auch automatisch die an Frischetheken erworbenen Produkte und integriert Kaffee- sowie Saftautomaten zur Selbstbedienung.

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“Dojo von Sensei ist ein großer Schritt bei der Einführung von autonomen Geschäften und ein bedeutender Schritt nach vorn bei dieser Transformation des Einzelhandels”, erklärt Vasco Portugal, Mitbegründer und CEO von Sensei. “Diese hochmoderne Einrichtung beweist, dass autonome Ladentechnologie in größeren Ladenformaten funktionieren kann, und zeigt, wie der Lebensmitteleinkauf für Millionen von Menschen weltweit in den nächsten fünf Jahren aussehen wird.”

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