Black Friday bringt starken Start ins Weihnachtsgeschäft

In den vier Tagen vom Black Friday bis zum Cyber Monday kauften 5,3 Millionen Verbraucher online ein. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Nachfrage damit um 7,7 Prozent, im Vergleich zum Jahr 2017 um 63,7 Prozent, so Zahlen des Verbraucherforums mydealz.

2017 setzten Händler vom Black Friday bis zum Cyber Monday 1,7 Milliarden Euro um, letztes Jahr 2,4 Milliarden Euro. Für dieses Jahr rechnete der Handelsverband Deutschland (HDE) mit Umsätzen in Höhe von 3,1 Milliarden Euro. Insgesamt setzen Händler dieses Jahr im Weihnachtsgeschäft dem HDE zufolge 102 Milliarden Euro um – drei Prozent mehr als im Vorjahr. Die Online-Umsätze belaufen sich laut HDE dabei auf knapp 15 Milliarden Euro und liegen somit elf Prozent über dem Vorjahreswert.

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Deutlich stärker als am Black-Friday-Wochenende ist die Nachfrage dieses Jahr in den Tagen davor gewachsen. Allein auf der Internetseite des Verbraucherforums mydealz informierten sich vom 22. bis zum 28. November insgesamt 8,6 Millionen Verbraucher über aktuelle Angebote – ein Plus von 16,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und von 90,1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2016. Die Zahlen zeigen, dass sich der Black Friday in ein mehrtägiges Shopping-Event wandelt. Verstärkt wurde diese Entwicklung zuletzt durch Händler wie Amazon, Media Markt, Saturn und Otto, die ihre Rabattaktionen bereits Tage vor dem eigentlichen Termin starteten. Amazon etwa dehnte seine früher achttätige Rabattaktion in diesem Jahr erstmals auf elf Tage aus und lud bereits ab dem 22. November zur „Black Friday Woche“.

Verbraucher Black Friday gegenüber zurückhaltend

Dass viele Verbraucher mit der Rabattschlacht fremdeln, zeigt eine repräsentative Umfrage, die Statista Anfang Oktober für das Verbraucherforum mydealz durchgeführt hat. Zwar kannten 97,0 Prozent der 1.000 befragten Verbraucher den Black Friday. An ihm einkaufen wollten indes nur 43,7 Prozent der Konsumenten. Für ihre Einkäufe wollten Verbraucher dieses Jahr durchschnittlich 222,20 Euro ausgeben, 153,19 Euro im Online-Handel und 69,01 Euro im stationären Handel. Die meisten Verbraucher interessierten sich dabei für Mode (40,3 Prozent), Kosmetik und Parfüm (32,7 Prozent) sowie Haushaltselektronik (26,3 Prozent).

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