Die zur Pan Oston Holding gehörenden Unternehmen 4POS aus der Schweiz und Pan Oston aus den Niederlanden beteiligen sich am Berliner IT-Service-Provider migrasys. Die Unternehmen arbeiten bereits seit Jahren zusammen und wollen ihre Leistungen rund um den Point of Sale nun stärker verzahnen.

Im Mittelpunkt steht ein integriertes Angebot aus Instore-Technologie, Fulfillment und Service. Dazu gehören Beratung, Planung, Hardwarebereitstellung, Installation, Wartung und Lifecycle-Management. Der Zusammenschluss zielt damit auf ein Problem, das bei Rollouts im stationären Handel schnell zum Engpass wird: Technologie muss nicht nur ausgewählt, sondern vorkonfiguriert, ausgeliefert, installiert und dauerhaft betreut werden.
migrasys bringt dafür vor allem Service- und Fulfillment-Kompetenz ein. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben rund 150 feste Mitarbeiter und betreut Handelsunternehmen in Deutschland bei Rollouts, Installation, Wartung und Instandhaltung moderner Filialtechnologien. Dazu zählen Kassensysteme, Self-Checkout-Lösungen, Digital Signage sowie Netzwerk- und Kommunikationstechnik.
An den Standorten Berlin-Wedding und -Schönefeld verfügt migrasys über mehr als 6.300 Quadratmeter Logistik-, Produktions- und Servicefläche. Dort wurden 2024 rund 8.000 Geräte unterschiedlicher Hersteller für den Einsatz im Handel vorkonfiguriert und zusammengebaut. Dazu gehörten Self-Checkouts, Kassensysteme und Digital-Signage-Einheiten.
4POS und Pan Oston ergänzen diese Struktur mit POS- und Self-Checkout-Technologie. 4POS liefert als Anbieter von POS-Hardware im deutschsprachigen Raum unter anderem Systeme für große Handelsunternehmen. Pan Oston ist auf Instore-Technologie, Self-Service-Lösungen und Checkout-Umgebungen spezialisiert. Schon vor der Beteiligung übernahm migrasys für die Pan Oston Holding unter anderem Assembling und Staging neuer Geräte.
Die Unternehmen bleiben nach der Neuaufstellung eigenständig am Markt. Marken, Standorte sowie Management- und Mitarbeiterstrukturen sollen bestehen bleiben. Bei migrasys ist die Beteiligung zudem mit einem Generationswechsel verbunden: Gründer Frank Jacob übergibt die operative Leitung an seinen Sohn Toni Jacob, der bereits seit 2024 Teil der Geschäftsführung ist. Frank Jacob soll das Unternehmen weiterhin beratend begleiten.









