Gucci Vault: Online Concept-Store für Vintage und mehr

Das Luxuslabel Gucci geht unter Führung seines Creative Directors Alessandro Michele wieder neue Wege. Mit Vault ist ein Online-Concept Store entstanden, der altes und neues unter einem Dach vereint – und aufstrebenden Designern eine Spielwiese bietet.

Gucci offeriert auf Vault eine Auswahl an Vintage-Artikeln aus verschiedenen Zeiten, die Michele sowie die Gucci-Archivare aufgrund ihrer Besonderheit und ihres Charakters auswählten. In-House-Fachleute sollen die einzigartigen gebrauchten Stücke reinigen und aufarbeiten, wobei sie die ursprünglichen Eigenschaften des Artikels bewahren. Alessandro Michele spendiert einigen Produkten zusätzlich ein von ihm entworfenes Design.

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Gucci gibt auch Inspirationen für Selbstportraits (Bild: Gucci)

Laut der Vision soll Vault nicht nur ein Shop, sondern auch „eine Zeitmaschine, ein Archiv, eine Bibliothek, ein Labor und ein Ort der Begegnung“ sein und sich kontinuierlich weiterentwickeln. U.a. sollen im Jahresverlauf in regelmäßigen Abständen neue Produkte hinzukommen, um die Exklusivität des Portfolios stärker herauszustellen. Alessandro Michele will sich hierbei nicht nur auf Gucci beschränken. Im Rahmen verschiedener Kollaborationen wird es eine Auswahl an Artikeln anderer Marken geben, die dem Designer am Herzen liegen.

Die neue Designer-„Welle“

Die ersten Vintage-Produkte scheinen bereits komplett ausverkauft zu sein. Dennoch können Interessierte bei Vault immer noch problemlos shoppen. Zur Auswahl steht dabei die sogenannte „New Wave“, die im ersten Schritt die Kollektionen von 13 Designern umfasst. Im Angebot sind derzeit Kreationen von Ahluwalia, Shanel Campbell, Stefan Cooke, Cormio, Charles de Vilmorin, Jordanluca, Yueqi Qi, Rave Review, Gui Rosa, Bianca Saunders, Collina Strada, Boramy Viguier und Rui Zhou. Gucci möchte hiermit den multimedialen Concept Stores der 90er Jahre nacheifern.

Gegenüber der „Vogue“ erläuterte Alessandro Michele, dass es bei dem Projekt nicht um Profitabilität, sondern um seine Liebe zu alter Mode gehe. Er wolle er einen Ort schaffen, der einem Vintage-Laden ähnelt, aber gleichzeitig eine Brücke zu anderen Locations bildet.

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