Best Retail Cases Awards 2026: Fünf Projekte für den vernetzten Handel

Wie lassen sich stationäre Geschäfte, digitale Services und Kundenbindung besser miteinander verknüpfen? Fünf Projekte treten bei den Best Retail Cases Awards 2026 in der Kategorie „Retail Omnichannel“ an. Noch bis zum 10. November können Leser für ihre Favoriten abstimmen. Die Einreichungen reichen von KI-gestützter Beratung über vernetzte Warenwirtschaft bis zu kanalübergreifenden Bonusprogrammen. Wir stellen die fünf Projekte vor.


BAUHAUS x homie AI: „Wo finde ich das?“ – Vom Stichwort zum Regal und zur Projektberatung

Bauhaus setzt gemeinsam mit homie AI auf einen digitalen Assistenten, der Kunden bei der Produktsuche unterstützt. An einem Terminal können sie Suchbegriffe eingeben oder sprechen und erhalten passende Artikel mit ihrem Standort im Markt angezeigt. Über einen QR-Code lässt sich die Beratung auf dem Smartphone fortsetzen. Dort beantwortet die KI auch Fragen zu Produkteigenschaften, Zubehör und Heimwerkerprojekten. Nach Projektangaben erreichen die Terminals bis zu 150 Nutzungen täglich.

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PAYBACK Integrated Search – Loyalty neu gedacht mit KI

Mit „Integrated Search“ bündelt Payback die Suche nach Partnern, Produkten, Coupons und Angeboten in seiner App. Der KI-Assistent „Pointy“ beantwortet Fragen im Dialog und schlägt passende Angebote vor. Dazu kombiniert die Anwendung klassische und semantische Suchverfahren mit generativer KI. Nutzer können so innerhalb der App zwischen Informationssuche, Beratung und Bonusangeboten wechseln, ohne unterschiedliche Funktionen aufrufen zu müssen.

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Modehaus Wahl: Vernetzter Handel statt Insellösungen

Das Modehaus Wahl aus Ertingen hat unter dem Namen „KoWAHLa“ ein digitales Handelsökosystem aufgebaut. Es verbindet Warenwirtschaft, RFID, KI-gestützte Sortimentssteuerung, WhatsApp-Kommunikation, Digital Signage und digitale Kassenbons. Grundlage sind vor allem Lösungen des Technologiepartners Remira, die über standardisierte Schnittstellen zusammenarbeiten. Das Unternehmen will damit Routineaufgaben automatisieren, Bestandsdaten verbessern und den Mitarbeitern mehr Zeit für die persönliche Beratung verschaffen. Die Umsetzung erfolgte ohne eigene IT-Abteilung.

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Ein System, über 40 Standorte: Wie Lucky Bike den Onlineshop zum Motor des stationären Handels macht

Der Fahrradhändler Lucky Bike verbindet seinen Onlineshop mit mehr als 40 stationären Standorten. Kunden können online Fahrräder vergleichen, die passende Rahmengröße ermitteln und die Verfügbarkeit in ihrer Wunschfiliale prüfen. Auch Finanzierung und Leasing sind in die digitale Kaufberatung eingebunden. Technische Grundlage ist eine Omnichannel-Plattform auf Basis von OXID eShop 7, die unter anderem Warenwirtschaft, Kundenmanagement und Logistik miteinander verknüpft. An der Umsetzung ist die E-Commerce-Agentur Kosmonaut.io beteiligt.

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Omnichannel im Fachhandel: Wie Bike o’ bello mit zwei Loyalty-Programmen Kundenbindung und Eigenvertrieb stärkt

Der Radsporthändler Bike o’ bello verbindet mit „Bobstar“ und „Bobcash“ zwei Kundenbindungsprogramme über seinen Onlineshop und das stationäre Geschäft hinweg. Die kostenpflichtige Bobstar-Mitgliedschaft bietet zusätzliche Einkaufsvorteile, während registrierte Kunden über Bobcash Guthaben für spätere Einkäufe sammeln. Grundlage ist das Warenwirtschaftssystem VS/4 von D&G-Software, das mit dem Shopware-6-Onlineshop verbunden ist. Nach Unternehmensangaben nutzen mehr als 80 Prozent der Bobstar-Mitglieder ihr Bobcash-Guthaben regelmäßig.

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