KI-Snack Week 2026 zeigt KI-Anwendungen für Handel und Marketing

Vom 9. bis 13. November 2026 steht bei der KI-Snack Week der praktische Einsatz künstlicher Intelligenz im Mittelpunkt. Die hybride Veranstaltung zeigt, wie Unternehmen KI-Agenten, automatisierte Vertriebsprozesse und neue Formen der Produktsuche nutzen können.

Die KI-Snack Week beginnt am 9. und 10. November mit zwei Präsenztagen im LABCampus am Flughafen München. Vom 11. bis 13. November folgen Online-Workshops und Fachvorträge. Rund 60 Referenten, darunter Vertreter von IBM, Capgemini und TikTok, beschäftigen sich mit Anwendungen generativer KI in Handel, Marketing, Vertrieb und weiteren Unternehmensbereichen.

Veranstaltet wird die KI-Snack Week von 11 Prozent Communication unter der Schirmherrschaft der Location Based Marketing Association (The LBMA). Das Programm richtet sich insbesondere an Unternehmen aus Handel, Tourismus und Mittelstand sowie an Fach- und Führungskräfte aus Marketing und Vertrieb.

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KI-Agenten, Agentic Commerce und neue Produktsuche

Zum Auftakt erläutert Eldar Gunter Sultanow von Capgemini, wie autonome KI-Agenten betriebliche Arbeitsabläufe verändern. Benjamin Obländer von TikTok DACH und Niklas Hartmann von ReachOn diskutieren anschließend über das Zusammenspiel von Social Media, künstlicher Intelligenz und Influencer-Marketing.

Ein weiterer Schwerpunkt ist Agentic Commerce, bei dem KI-Systeme Aufgaben entlang des Einkaufsprozesses übernehmen. Auch Generative Engine Optimization (GEO) steht auf dem Programm. Dabei geht es um die Sichtbarkeit von Marken und Produkten in KI-generierten Antworten.

Weitere Beiträge behandeln KI-Strategien für mittelständische Unternehmen, rechtliche Anforderungen des europäischen AI Act und die Abhängigkeit von KI-Systemen. In einem Workshop zeigt Ricardo Bohn, wie sich mit sogenanntem Vibe Coding eigene digitale Anwendungen entwickeln lassen.

Online-Workshops zu Vertrieb, Kundenservice und KI-Regulierung

Vom 11. bis 13. November vertiefen Online-Workshops einzelne Anwendungsbereiche. Die jeweils 60 bis 90 Minuten langen Formate beschäftigen sich unter anderem mit KI-Agenten auf Basis von ChatGPT Work, Make und Claude sowie automatisierten Telefonassistenten im Kundenservice.

Weitere Themen sind Context-aware Shopping, Influencer-Marketing und die Automatisierung von Vertriebsprozessen. Auch die Kennzeichnung KI-generierter Inhalte nach dem europäischen AI Act wird behandelt.

Ergänzend können Teilnehmer den kostenpflichtigen KI-Kompetenzpass der staatlich anerkannten Innovative University of Applied Sciences erwerben. Dafür müssen sie ausgewählte Veranstaltungen besuchen und einen Abschlusstest bestehen.

Die KI-Snack Week wird im Rahmen der Kongressinitiative für die Bayerische Tourismuswirtschaft gefördert. Bis zum 30. Oktober gelten Frühbucherpreise mit 20 Prozent Rabatt. Studierende können über ihre Hochschule kostenfrei teilnehmen.

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