Die europäische Bezahllösung Wero hat in Deutschland die Marke von zehn Millionen registrierten Nutzern erreicht. Europaweit kommt das von der European Payments Initiative (EPI) entwickelte Zahlungssystem inzwischen auf rund 60 Millionen Nutzer.

Wero war 2024 zunächst für Überweisungen zwischen Privatpersonen gestartet und wird seitdem schrittweise zu einer europäischen Bezahllösung für den Handel ausgebaut. In Deutschland kann mittlerweile unter anderem in den Onlineshops von Lidl und dm mit Wero bezahlt werden. Europaweit haben nach Angaben der EPI inzwischen mehr als 48.000 Händler in Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden Wero-Transaktionen verarbeitet.
Parallel wächst die Unterstützung durch Banken. Die Neobank bunq hat Wero seit dem 22. September in Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden für Zahlungen zwischen Privatpersonen und im E-Commerce verfügbar gemacht. Nach eigenen Angaben ist bunq damit die erste Bank, die den Rollout in allen vier Märkten abgeschlossen hat.
Der nächste Entwicklungsschritt findet an der Ladenkasse statt. Mitte September startete Wero in Belgien mit ersten ausgewählten stationären Zahlungen. Damit erweitert EPI den Einsatz über Überweisungen und Online-Einkäufe hinaus erstmals in größerem Umfang in Richtung Point of Sale. Ein breiter Start stationärer Wero-Zahlungen in Deutschland steht allerdings noch aus.















