GK Software bringt KI-Agenten in Retail-Backends

GK Software erweitert seine Handelsplattform um ein Framework für KI-Agenten. Mit GK Agentic sollen Händler künstliche Intelligenz direkt mit bestehenden Backend-Systemen und operativen Prozessen verbinden können. Die Lösung richtet sich insbesondere an größere Handelsunternehmen.

Die Agenten greifen über Werkzeuge auf Basis des Model Context Protocol (MCP) auf Anwendungen und Daten des Händlers zu. Dabei können sowohl Cloud- als auch lokal betriebene Sprachmodelle verwendet und miteinander kombiniert werden. Händler sollen damit nicht an einen bestimmten Modellanbieter oder eine reine Cloud-Architektur gebunden sein.

GK sieht zwei zentrale Einsatzbereiche. Eigenständige Assistenten können Filialmitarbeitern beispielsweise Informationen aus Arbeitsanweisungen, Produktinformationssystemen und weiteren Unternehmensanwendungen in natürlicher Sprache bereitstellen. Dafür nutzt das System eine Retrieval-Augmented-Generation-Architektur, bei der Antworten auf freigegebenen Daten des jeweiligen Händlers basieren.

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Daneben sollen KI-Agenten unmittelbar in Arbeitsabläufe der Cloud4Retail-Plattform eingebunden werden. Als Beispiele nennt GK die automatisierte Erstellung von Promotions und die Bereitstellung von Analysen, ohne dass Mitarbeiter zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln müssen. Bei relevanten Entscheidungen sollen Menschen weiterhin in die Workflows eingebunden bleiben.

Mit dem Ansatz verlagert sich der Einsatz generativer KI im Handel damit von klassischen Chatbots und Kaufberatern stärker in die operativen Systeme. GK will GK Agentic auch auf der NRF 2026: Retail’s Big Show Europe vom 15. bis 17. September in Paris zeigen.

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