Online-Shopping in der EU wächst weiter – Kleidung bleibt Spitzenreiter

Der Online-Handel in der Europäischen Union setzt seinen Wachstumskurs fort. Laut einer aktuellen Erhebung von Eurostat nutzten 2024 rund 77 % der Internetnutzer die Möglichkeit, Waren oder Dienstleistungen online zu kaufen – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 59 % im Jahr 2014.

Besonders hoch ist die Verbreitung des E-Commerce in Irland, den Niederlanden und Dänemark, wo jeweils über 90 % der Internetnutzer online einkaufen. Am anderen Ende der Skala liegt Bulgarien mit 57 %, gefolgt von Italien und Rumänien mit jeweils 60 %. Dennoch verzeichnen gerade Länder mit traditionell niedrigen Online-Kaufquoten starke Zuwächse. In Rumänien etwa hat sich der Anteil der Online-Shopper innerhalb eines Jahrzehnts um 43 Prozentpunkte erhöht, in Ungarn um 37 Prozentpunkte und in Litauen um 36 Prozentpunkte.

Bei den meistgekauften Produkten dominieren weiterhin Modeartikel. 45 % der Internetnutzer in der EU erwarben in den vergangenen drei Monaten Kleidung, Schuhe oder Accessoires online. Dahinter folgen Essenslieferungen von Restaurants oder Fast-Food-Ketten mit 21 %, Kosmetik- und Wellnessprodukte mit 20 % sowie Möbel, Wohnaccessoires und Gartenartikel mit 19 %. Auch Sportausrüstung, Bücher, Zeitschriften und Nahrungsergänzungsmittel gehören mit jeweils 16 % zu den gefragten Warengruppen.

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Die Zahlen zeigen, dass der Online-Handel längst fester Bestandteil des Kaufverhaltens in der EU ist und insbesondere in den vergangenen Jahren in vielen Ländern deutlich an Bedeutung gewonnen hat.

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