Keine Lust auf Warteschlangen: Gen Z bricht Einkäufe schneller ab

Lange Warteschlangen können Kaufabbrüche im stationären Handel begünstigen. Besonders jüngere Kunden geben deutlich häufiger an, Einkäufe wegen zu langer Wartezeiten an der Kasse abgebrochen zu haben.

Das zeigt eine Verbraucherumfrage der Finanztechnologie-Plattform Adyen unter 2.500 Menschen in Deutschland. Demnach haben 16 Prozent der Befragten in den vergangenen sechs Monaten mindestens einmal einen Einkauf im Supermarkt nicht abgeschlossen, weil ihnen die Schlange an der Kasse zu lang war.

Auffällig sind vor allem die Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Während bei den Babyboomern neun Prozent einen solchen Kaufabbruch angaben, lag der Wert bei den 30- bis 39-Jährigen bei 21 Prozent. In der Generation Z berichteten 44 Prozent, innerhalb der vergangenen sechs Monate mindestens einmal wegen langer Warteschlangen den Supermarkt ohne Einkauf verlassen zu haben.

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Auch in anderen Bereichen nannten Verbraucher Wartezeiten als Grund für abgebrochene Einkäufe oder Bestellungen. In Selbstbedienungs-Restaurants lag der Anteil bei 17 Prozent, in Bäckereien bei 14 Prozent und im Bekleidungs- sowie Modehandel bei 13 Prozent. Familien mit Kindern reagierten laut Umfrage ebenfalls sensibler auf längere Wartezeiten als Haushalte ohne Kinder.

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