Frasers Group: Mit commercetools ins agentische Commerce

Die Frasers Group wird als erster großer europäischer Einzelhändler die vollständige agentische Commerce-Lösung von commercetools implementieren. Ziel ist es, Einkäufe künftig auch über KI-Systeme wie ChatGPT direkt abwickeln zu können.

(Bild: Frasers Group)

Mit der exklusiven Partnerschaft setzt die Frasers Group einen strategischen Meilenstein im Bereich KI-gesteuerter Einkaufsprozesse. Das Unternehmen integriert das neue agentic commerce Angebot von commercetools in seine digitale Infrastruktur, darunter das zentrale AI Hub und das Agent Gateway. Diese ermöglichen es, Produkte aus dem Sortiment von Marken wie Sports Direct, Flannels oder Frasers direkt über generative KI-Plattformen wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity zu entdecken und zu kaufen. Die technische Grundlage bildet dabei das agentic commerce protocol ACP, das eine standardisierte Schnittstelle für den KI-gestützten Einkauf schafft.

Frasers Group reagiert damit auf ein sich wandelndes digitales Einkaufsverhalten, bei dem nicht mehr nur Webseiten oder Apps im Mittelpunkt stehen. Immer mehr Konsumenten überlassen KI-Systemen die Recherche, Auswahl und Bewertung von Produkten. Um diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden, erweitert das Unternehmen seine bestehende MACH Architektur bestehend aus Microservices, API First, Cloud Native und Headless Komponenten um KI-fähige Funktionen. Damit wird eine Grundlage geschaffen, um in Echtzeit personalisierte Produktempfehlungen und dialogbasierte Kauferlebnisse auszuliefern, bis hin zum nativen Checkout innerhalb von ChatGPT.

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Auch commercetools CEO Andrew Burton betont die Bedeutung dieser Entwicklung. Er sieht in der Frasers Group ein Beispiel dafür, wie etablierte Händler die notwendige Geschwindigkeit und Flexibilität aufbringen können, um die Potenziale von agentischem Handel verantwortungsvoll, sicher und skalierbar zu erschließen. Der gemeinsame Rollout soll zeigen, dass dieser Ansatz für unterschiedliche Marktsegmente funktioniert, von preisorientierten Marken wie Sports Direct bis hin zum Luxussegment bei Flannels.

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