Otto erweitert sein Home-&-Living-Geschäft um eine neue Eigenmarke und baut damit seine Position im Möbel- und Wohnsegment weiter aus. Mit „Otto home“ bringt der Hamburger Onlinehändler eine exklusive Marke an den Start, die Möbel, Heimtextilien und Wohnaccessoires in unterschiedlichen Preislagen bündelt.

Das Home-&-Living-Sortiment zählt mit mehr als vier Millionen Artikeln zu den umsatzstärksten Bereichen des Unternehmens. Die neue Eigenmarke ergänzt dieses Angebot gezielt und soll zusätzliche Wachstumspotenziale erschließen. Eigenmarken spielen dabei eine zentrale Rolle, um Sortimente klarer zu strukturieren, Preispunkte besser abzudecken und Kunden eine stärkere Orientierung zu bieten.
Otto home ergänzt ein bestehendes Portfolio von Eigenmarken, zu dem unter anderem Hanseatic im Bereich Haushaltstechnik sowie Lascana für Wäsche und Bademode gehören. Während diese Marken jeweils klar abgegrenzte Sortimentsfelder bedienen, richtet sich Otto home auf das breite Wohnen-Segment aus. Im Mittelpunkt steht eine Kombination aus funktionalen Basisprodukten und höherwertigen Einrichtungselementen.
Das Sortiment reicht von Möbeln und Heimtextilien über Dekorationsartikel und Leuchten bis hin zu Geschirr. Angeboten werden sowohl Alltagsprodukte wie Handtücher als auch größere Einrichtungsgegenstände wie Sofas. Gestalterisch orientiert sich die Marke an verbreiteten Wohnstilen, darunter skandinavisch geprägte Designs und reduzierte, zeitlose Formen. Preislich deckt Otto home sowohl Einstiegssegmente als auch höherwertige Artikel ab.
Als Kernzielgruppe nennt das Unternehmen Haushalte, denen verlässliche Qualität, zeitgemäßes Design und ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig sind. Ergänzt wird das Angebot durch Services, die im Möbelhandel zunehmend kaufentscheidend wirken, etwa Lieferungen bis in die Wohnung, Aufbauservices und Finanzierungsoptionen.
Otto home ist ausschließlich über otto.de und die Otto-App erhältlich und Teil der aktuellen Frühjahrskampagne. Strategisch gewinnt der Schritt vor allem durch größere Spielräume bei Margen, Sortimentssteuerung und Kundenbindung an Bedeutung. Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb im stark umkämpften Markt für Möbel und Wohnaccessoires, in dem sich Händler zunehmend über exklusive Markenprofile differenzieren.















