Die digitale Präsenz der Filiale im Blick

Die Corona-Pandemie hat den digitalen Wandel stark beschleunigt und die Kundenbedürfnisse verändert. Dies bestätigt auch der Corona Consumer Check des IFH Köln, der im März 2021 beispielsweise die bislang größte Verlagerung von stationären Einkäufen auf die Onlinekanäle registrierte. Filialisten versuchen derzeit, mit Click & Meet, Live-Shopping und weiteren Ideen gegenzusteuern. Ob diese nach dem Abflauen der Pandemie noch relevant sein werden und wie sich der stationäre Retail künftig gegen den E-Commerce behauptet, ist Thema einer Podiumsdiskussion mit führenden Digitalköpfen großer Handelsketten.

Am 13. April um 13 Uhr diskutieren Guido Weber (Head of Trade & Sales Marketing bei Vodafone), Stefan Rausch (Head of Performance Marketing & Display bei Fressnapf), Carsten Szameitat (Vorstandsvorsitzender der LBMA) und Benjamin Prause (Regional Vice President bei Yext) die „Bedeutung digitaler Präsenz der Filiale – Heute und in der Zukunft“. Dabei wird unter anderem darauf eingegangen, ob die Kundenansprache künftig zuerst digital erfolgen muss und welche Technologien heutzutage Pflicht sind.

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Click & Meet noch nicht besonders populär

Für Click & Meet gibt es vorab schon einmal frische Zahlen. So ist das Konzept laut dem IFH Köln zwar drei Vierteln der Bevölkerung bekannt, genutzt wird es derzeit aber lediglich von acht Prozent. Immerhin nehmen 15 Prozent der 18- bis 29-Jährigen den Service an. Deutlich besser läuft es für Click & Collect. 17 Prozent der Deutschen holen mittlerweile ihre online bestellten Artikel auch in der Filiale ab, wobei die 18- bis 29-Jährigen erneut stärker begeistert sind (28 Prozent). Mit dem Begriff Click & Collect können 82 Prozent der Bevölkerung etwas anfangen.

Bevorzugte Branchen für Click & Meet sind Fashion und Accessoires (42 %), Fitness & Sport sowie Wohnen und Einrichten. Click & Collect überzeugt bei Heimwerken & Garten (51 %) sowie Freizeit & Hobby (46 %).

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