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„Zero Moment of Truth“ – Es beginnt bereits mit der digitalen Begrüßung

Heute stehen zwar jede Menge Tools, Methoden und Daten bereit. Doch sind Expertinnen und Experten für Handelsmarketing wirklich gut genug ausgestattet, um in den sich ständig ändernden Konsumwelten richtig zu navigieren? Wie interagiert man mit den sich immer stärker diversifizierenden Zielgruppen, die in der Vergangenheit teils nicht auf dem Radar waren? Einige Ratschläge dazu gibt Marc Bohnes, Product Management Director bei Episerver.

Terminvergabe statt Kundenverkehr

In Zeiten von Covid-19 ist es nicht unüblich, dass kleinere Geschäfte oder Serviceeinrichtungen ihre Kunden nur auf Terminbasis bedienen, um die Hygieneregeln besser einhalten und Öffnungszeiten planen zu können. Doch auch größere Ketten experimentieren damit – teils aufgrund staatlicher Regeln.

US-Handel fällt vom Fleisch

Bislang avancierte eigentlich eher Toilettenpapier zum Symbol von Lieferengpässen in der Corona-Pandemie – doch in den USA eignet sich eventuell auch ein saftiges Steak. Einige der großen Ketten haben die Abgabemengen für Fleisch bereits limitiert, um ihre Vorräte zu sichern. Die Anbieter von vegetarischen Ersatzprodukten erhalten damit eine große Chance, sich weitere Marktanteile zu sichern.

Verbraucher würden Bargeld gern online verwenden

Bei den Verbrauchern weltweit schlagen derzeit zwei Herzen in der Brust, wenn es um Bargeld geht. Nach einer Umfrage von Paysafe und Sapio Research hält die Hälfte von ihnen es sogar für die zuverlässigste Zahlungsform in der Krise, wobei die USA (60 Prozent), Bulgarien (53 Prozent) und Deutschland (52 Prozent) besonders hervorstechen. Andererseits sind 48 Prozent aufgrund der Virenproblematik über den Umgang mit Scheinen und Münzen besorgt.

Selbstbedienungskassen im Praxis-Check

Gerade in der Corona-Krise scheinen Selbstbedienungskassen eine gute Option zu sein, da sie den Kontakt zu anderen Menschen minimieren können. Es verwundert also kaum, dass dies in einer Befragung des Marktforschungsinstituts POS Pulse und des EHI als wichtigster Grund für ihre Nutzung während der Pandemie angegeben wurde. Bei einem längeren Praxistest in einer Leipziger Kaufland-Filiale klappte es zumindest mit der Kontaktvermeidung aber noch nicht so richtig.

Marktplätze: Social Commerce “womöglich größte Bedrohung für Amazon”

Mehr als die Hälfte des deutschen E-Commerce-Umsatzes wird über Marktplätze erwirtschaftet. Dennoch gibt es laut dem Beratungsunternehmen ecom consulting im deutschsprachigen Raum keine umfassenden und strukturierten Übersichten zu diesen Plattformen. Eine zusammen mit der Technologiefirma gominga eServices erstellte Studie soll deshalb nun für eine bessere Orientierung sorgen, indem sie die Marktplatzwelt als Ganzes erfasst.

Countdown: Filialen für den E-Commerce

Einen Monat früher als ursprünglich geplant hat im neuseeländischen Rototuna (einem Vorort von Hamilton) eine neue Filiale der Supermarktkette Countdown eröffnet – vorerst mit reiner Konzentration auf das auch in anderer Hinsicht stark ausgebaute Onlinegeschäft. Dabei hätte das Innere des Ladens sicherlich einiges zu bieten, da Countdown dort neue Technologien testen will.

Fast Food in der Krise

Die weltweit agierenden Fast-Food-Ketten erwirtschaften den größten Teil ihres Umsatzes normalerweise in den lokalen Filialen, auch wenn einige in den letzten Jahren ihre Lieferservices etwas ausgebaut haben. Im Kampf um Einnahmen setzen sie deshalb auf ungewöhnliche Maßnahmen – sehen sich aber auch mit unerwarteten Problemen konfrontiert.

Corona-Tracking: Dezentraler Ansatz begrüßenswert

Die Corona-Tracking-App der Bundesregierung befindet sich nach Ansicht der Location Based Marketing Association (LBMA) inzwischen auf einem sehr guten Weg. Der Wechsel von einem zentralen zu einem dezentralen Ansatz der Datenspeicherung ist ein sehr gutes Signal, das die Sorgen und Nöte der Bürger ernst genommen werden. Dennoch muss auch weiterhin einiges beachtet werden, damit die App ohne allzu große Bedenken genutzt werden kann.
Online-Werbung Viewability

Werbung: Verstärkte Wahrnehmung und neue Auswahlmöglichkeiten

Werbung wird aktuell deutlich stärker wahrgenommen als vor der Krise, da sie mit zu den "alten" Gewohnheiten gehört, die die Konsumenten nun stärker schätzen. Dies zeigt das Update der kürzlich publizierten Studie "Die Corona-Pandemie und ihr Einfluss auf den Alltag". Dennoch dürften auch Innovationen in diesem Bereich gut ankommen, wenn sie so wie der Video Chooser von Ogury aussehen.