Wie wichtig ist die Digital Experience für deutsche Shopper?

Global sind sich 89 Prozent der Konsumenten einig, dass eine positive digitale Shopping-Experience für ihre Loyalität ebenso wichtig ist wie die Preise. In Deutschland stimmen dem 88 Prozent der Verbraucher zu, so eine Riverbed-Retail-Studie.

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57 Prozent der Befragten in Deutschland haben aufgrund einer vorherigen, positiven Online-Erfahrung erstmals ein Geschäft vor Ort besucht. Dies scheint vor allem in Metropolen wie Hamburg und Berlin zu funktionieren (63 Prozent und 67 Prozent) und generell bei Shoppern zwischen 18 und 29 Jahren (hier stimmten 78 Prozent der Aussage zu). Bundesweit führen diesen Trend allerdings die Saarländer mit 80 Prozent an.

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Eine nahtlose, digitale Shopping-Experience eines Ladens ist vielen Kunden (41 Prozent) genauso wichtig wie die Preisfrage. Das gilt sogar noch mehr in Sachsen-Anhalt (50 Prozent) und Baden-Württemberg (49 Prozent). Weniger wichtig ist die digitale Shopping-Erfahrung dagegen für Kunden in Sachsen (29 Prozent) oder Bremen (13 Prozent).

Verhalten bei Unzufriedenheit

Was tun Shopper in Deutschland, wenn sie mit der digitalen Shopping-Erfahrung nicht zufrieden waren? 35 Prozent der bundesweit Befragten erzählen Freunden und Familie davon. Aber auch hier gibt es regionale Unterschiede. Während Thüringer sogar noch häufiger ihr Umfeld informieren (48 Prozent), beschweren sich Hamburger lieber beim Kundenservice (42 Prozent). Bayern dagegen wechseln bei mangelhafter Shopping-Experience direkt zur Konkurrenz (35 Prozent).

Für eine bessere Digitalerfahrung vergessen die angeblich so Datenschutz-affinen Deutschen im weltweiten Vergleich am ehesten ihre Datenschutz-Bedenken: Über zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) geben hierzulande für mehr digitale Services persönliche Daten weiter. Am wenigsten Probleme damit, Persönliches preiszugeben, haben die Saarländer (90 Prozent), gefolgt von Rheinland-Pfälzern (81 Prozent). Am vorsichtigsten sind dabei die Bewohner Mecklenburg-Vorpommerns. Aber auch hier stellen immer noch 57 Prozent der Befragten persönliche Daten für mehr digitale Services zur Verfügung.

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