Wie die smarte Einkaufstasche goodbag NFC einsetzt

Oft kaufen Verbraucher Plastiktüten, weil sie ihre Einkaufstaschen zu Hause vergessen. Doch was, wenn die Tasche an sich selbst erinnert, bevor man das Haus verlässt? Das Start-up Bgood hat hierzu eine NFC-basierte Lösung entwickelt.

Jede goodbag ist mit einem NFC-Chip ausgestattet, über den sie mit der zugehörigen App auf dem Smartphone des Users interagiert. Die Anwendung zeigt den Shoppern nicht nur die Locations teilnehmender Läden an, in ihr wählen sie auch aus, ob sie für diese einen Rabatt-Coupon erhalten oder stattdessen einen Baum pflanzen lassen möchten. Aktiviert wird der Coupon, indem das Telefon an den NFC-Chip in der Tasche gehalten wird. So stellt die goodbag sicher, dass sie nicht zu Hause vergessen wird. Auf dem Handy-Display wird anschließend ein Barcode angezeigt, mit dem sich der Coupon beim Einkauf im Laden einlösen lässt.

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Das so geschaffene händlerübergreifende Loyalty-Programm versorgt die Händler mit den Kaufstatistiken ihrer Kunden, die Verbraucher wiederum können ihren CO2-Abdruck reduzieren. Für die Teilnahme müssen die Unternehmen auf technischer Seite lediglich die Barcodes der Coupons in ihr System integrieren.

Goodbags aus Deutschland und Österreich

Diese Version der goodbag wurde von dem österreichischen Start-up Bgood entwickelt. In Deutschland gibt es von Bonsum ein ganz ähnliches Projekt. Tatsächlich arbeiteten beide Unternehmen in einer Frühphase noch zusammen, bevor sich die Wege trennten. Während die Österreicher inzwischen zahlreiche Shops in Wien, einzelne Läden in Graz, Linz und Bregenz sowie den Londoner Flughafen Heathrow zu ihren Partnern zählen, sind die Deutschen noch auf der Suche nach ersten teilnehmenden Stores.

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