12.07.2017 - 10:48

Wer sind Deutschlands Top-Omnichannel-Shops?

Mit Omnichannel-Commerce sollen Shops den Kundenwunsch nach mehr Bequemlichkeit erfüllen können. Doch noch gehen nur wenige Unternehmen diesen Weg. Dies ist das Ergebnis einer Studie des EHI, die die Shops genauer untersuchte.

Eine Analyse der 1.000 umsatzstärksten Onlinehändlern durch den EHI zeigt, dass die Cross- und Omnichannel-Händler mit einer Anzahl von 169 bilden die kleinste Gruppe unter ihnen bilden. Trotzdem erwirtschafteten sie mit 7,1Milliarden Euro einen verhältnismäßig hohen E-Commerce-Umsatz. Am stärksten verbreitet ist derzeit noch das Multichannel-Modell mit 464 Händlern, die aber mit insgesamt 13,3 Milliarden Euro nicht am meisten umsetzten. Den höchsten Online-Umsatz erreichten die 367 identifizierten Pureplayer mit 14,1 Milliarden Euro.

Ein Vergleich der 169 Omnichannel-Shops mit Blick auf ihr Filialnetzwerk zeigt, dass knapp die Hälfte (47 Prozent) über weniger als 5 Filialen verfügt. Rund ein Fünftel (19 Prozent) ist mit 5 bis 19 Filialen vertreten, 13 Prozent bieten mehr als 20 bis 99 Stores und 16 Prozent verfügen über ein weitreichendes Netzwerk von über 100 bis 499 Filialen. Der Anteil der Omnichannel-Händler mit mehr als 500 Filialen liegt nur bei 5 Prozent. Allerdings zeichnet sich bei den Omnichannel-Händlern mit einem umfangreichen Netzwerk ein Trend ab. So bieten die Händler mit mehr als 500 Filialen durchschnittlich etwa 3,33 von 4 untersuchten Omnichannel-Services an.

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Ressort: Commerce
Maximilian Feigl

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