13.02.2018 - 11:21

Studie: Zahlungen mit Karte sind nicht schneller als in bar

Kontaktlose girocards und Payment-Apps verändern langsam, aber erfolgreich, das Bezahlverhalten der Deutschen. Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands nimmt diese Entwicklung zum Anlass einer Bestandsaufnahme.

Zu Beginn des Jahres 2018 haben die deutschen Banken und Sparkassen gut 33 Millionen kontaktlose girocards an ihre Karteninhaber ausgegeben, so der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands. Sie ist laut dem Verband auch mit 25 Prozent Marktanteil das beliebteste Zahlungsmittel in der Bundesrepublik – sowohl auf Privatkunden- als auch auf Firmenkundenseite. Dabei ist die Bereitschaft der Karteninhaber, mit „Karte“, zu bezahlen sogar noch höher, so der Verband. Dies ergebe sich daraus, dass die Karte bzw. die auf dem Chip der girocard befindliche IBAN zusätzlich für das SEPA-Lastschriftverfahren des Handels verwendet werden kann. In den Läden stehen inzwischen mehr als 385.000 girocard-POS-Terminals mit NFC-Technologie für das kontaktlose Bezahlen zur Verfügung.

Einer der zumeist angeführten Gründe für die Beliebtheit des kontaktlosen Bezahlens ist auch deren Schnelligkeit. Der Verband kleidet dieses Gefühl nun in Zahlen: so liege zwar die durchschnittliche Zeit bei der Zahlung mit der Karte nur eine Sekunde unter der Barzahlung, letztere weise aber eine deutlich größere Spanne auf.

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Ressort: M-Payment, Studie
Maximilian Feigl