09.05.2017 - 11:13

Otto startet zweite Testphase seines NFC- Produktassistenten

Mit einem Service-Aufkleber, basierend auf der NFC-Technologie, will Otto Kunden künftig alle Fragen zu einem Produkt beantworten. Auch Zusatzprodukte sollen darüber gekauft werden können. Nun geht der Test in die zweite Phase.

Der Produktassistent wurde erstmals Ende 2015 vorgestellt, die erste Testphase lief dann im 1.- Quartal 2016. Damals wurde der NFC-Sticker mit aufgedruckter Short-URL als Antwort auf Amazons Dash-Button verstanden. Ausgewählte Kunden - in diesem Fall solche, die einen Kaffeevollautomaten gekauft hatten - konnten damals den Service-Button testen. Der Erfolg dieses ersten Tests war laut Otto groß: so hatten 90 Prozent der Testkunden den Assistenten positiv bewertet. Sie gaben auch an, ihn weiter nutzen zu wollen.

Test mit erweiterter Zielgruppe

In der nun beginnenden zweiten Phase sollen mehr Testkunden in den Genuss des Assistenten kommen. Auch das Sortiment werde erweitert – so wurde der NFC-Aufkleber für ausgewählten Waschmaschinen, Küchenmaschinen, Geschirrspüler, Notebooks und auch wieder Kaffeevollautomaten erweitert. Besonders Produkte mit Erklärungsbedarf stehen dabei im Fokus. Aktuell wird den Kunden der Sticker noch separat per Post zugesandt, er soll allerdings später den Bestellungen beiliegen.

Um den Assistenten aufzurufen müssen die Kunden nur ihr Smartphone in die Nähe des NFC-Aufklebers bringen. Alternativ ist es aber auch möglich, ihn direkt über die Kurz-URL aufzurufen. Anschließend sollen alle wichtigen Informationen zum Produkt – von der Bedienungsanleitung über Erklärfilme bis hin zu Zusatzprodukten und den Kundenkontakt von Otto – angezeigt werden.

Das Einkaufserlebnis verbessern

„Aus unserer Sicht ist das Einkaufserlebnis auf otto.de erst dann gut, wenn der Kunde von uns auch nach dem Einkauf schnellstmöglich Antworten auf seine Fragen bekommt. Smarte Technologien wie der Otto-Produkt-Assistent können das passende Instrument sein, um die Bindung zum Kunden und die Kundenzufriedenheit weiter zu steigern“ sagt Marc Opelt, Otto-Bereichsvorstand Marketing und Sprecher des Onlinehändlers.

Noch bis Herbst 2017 soll die Testphase andauern, anschließend will Otto über weitere Schritte entscheiden. In diesem Zeitraum will Otto herausfinden, ob der Assistent nicht nur gefällt, sondern auch einen tatsächlichen Kundenutzen bringt. Hierzu sollen vergleichend Kunden mit und ohne den Assistenten zu ihrer Produktzufriedenheit befragt werden.

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Ressort: Commerce, Location Based Services
Maximilian Feigl

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