12.01.2016 - 10:20

Mobiles Self-Scanning macht Kunden- und Marketingträume wahr

„Geht das nicht schneller?“ Diese Frage hat sich wohl jeder schon gestellt, der in einem Supermarkt in der Schlange steht. Die Antwort darauf lautet: Ja. Wenn der Händler auf Self-Scanning an den Kassen setzt.

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Self-Scanning steigert die Geschwindigkeit beim Check-Out deutlich - was nicht nur zufriedenere Kunden bedeutet, sondern auch weniger Personaleinsatz. Self-Scanning bringt dem stationären Handel das „scan’n‘go“ Einkaufserlebnis und damit dem Kunden das Pendant zum „one-click-shopping“ der Online-Welt. Die Kosten für klassische Self-Checkout Lanes liegen allerdings im fünfstelligen Bereich und sind für manchen Kaufmann nicht zu stemmen.

Dank der durchgehenden Verbreitung von Smartphones bietet sich mobiles Self-Scanning als kostengünstige Alternative an. Der „Bring your own Device“ (BYOD) Ansatz wird unter anderem von MIGROS und COOP in der Schweiz bereits praktiziert. Dabei entstehen keine Kosten für die Hardware und die Einstiegshürde für das Selbstscannen mit einer Einkaufs-App ist wesentlich niedriger, als bei fremden Geräten.

Mobiles Self-Scanning und Marketing

Der Nutzen von mobilem Self-Scanning (MoSeS) endet nicht bei Zeitersparnis und geringen Kosten. Bereits heute zeigen Lösungen auf Smartphone-Basis dem Kunden auf Wunsch auch die Inhaltsstoffe des gescannten Produkts und die App “Scangoru” von it-werke warnt sogar Allergiker vor für sie gefährlichen Inhaltsstoffen.

Durch MoSeS werden Kunden schon während des Einkaufs erreichbar und die Warenkorbanalyse muss nicht mehr warten, bis der Kunde an die Kasse kommt. Damit können Vorschläge für Cross- und Up-Selling bereits auf dem Weg durch den Markt platziert werden und Zusatzfunktionen wie GPS-Ortung und die Auswertung von Beacons und Sound-Codes, wie sie in Apps wie SCANGORU realisiert sind, ermöglichen darüber hinaus eine punktgenaue Kundenansprache.

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Ressort: Commerce, Marketing
Maximilian Feigl

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