23.10.2018 - 13:19

Ladenoptimierung durch IP-Videotechnologie

Um sich vor organisierten Diebesbanden zu schützen, investieren viele Händler inzwischen in eine möglichst flächendeckende Videoüberwachung. Dabei verwendete IP-Kameras können allerdings nicht nur die Sicherheit in der Filiale erhöhen. Axis Communications gibt Tipps, wie sie sich beispielsweise für die individuelle Kundenansprache und die Optimierung der Verkaufsfläche nutzen lassen.

Dass auch der stationäre Handel das Kundenverhalten im Blick behalten muss, um angesichts der boomenden Onlinekonkurrenz zukunftsfähig zu bleiben, ist inzwischen fast jedem Branchenvertreter bekannt. Aktuelle Videoanalysesysteme helfen ihm dabei umfassend, indem sie unter anderem Besucherströme messen und demografische Daten zum jeweiligen Publikum erfassen. Dadurch wird schnell ermittelt, zu welchen Zeiten wie viele Konsumenten in die Läden strömen, so dass sich beispielsweise die Personalplanung daran anpassen lässt. Die Mitarbeiter werden zudem im Idealfall schneller informiert und zu den Kassen delegiert, wenn dennoch längere Warteschlangen drohen.

Über Heatmaps wird deutlich, wo sich im Geschäft häufig Kunden konzentrieren, die eventuell zusätzliche kompetente Ansprechpartner benötigen, und wo sich „weiße Flächen“ befinden, die die Besucher aus welchen Gründen auch immer eher meiden. Eine Analyse der Kundenlaufrichtung unterstützt bei der effektiven Platzierung von Sonderangeboten und Aktionsprodukten, damit diese anschließend möglichst erfolgreich abverkauft werden.

Individueller shoppen

Das Einkaufserlebnis selber lässt sich mittels IP-Kameras in einem gewissen Rahmen personalisieren, da die Altersgruppe und das Geschlecht der Kunden von einer Software rein statistisch ausgewertet werden kann. Dies hilft unter anderem bei der Wahl der passenden Musik beim Einkauf – wenn beispielsweise vor allem Senioren in der Filiale sind, wären moderne Klänge vermutlich eher kontraproduktiv für die Stimmung. Zudem ließen sich auch die Lautsprecherdurchsagen entsprechend modifizieren, um individueller zusammengestellte Angebote zu offerieren.

Diese müssen dabei auch nicht immer den gesamten Laden beschallen, sondern können über IP-Audiosysteme spezifisch starten, wenn Kunden in einen bestimmten Ladenbereich kommen, um die genau dort vorrätigen Produkte zu bewerben. Eine ähnliche Vorgehensweise ist ebenfalls bei der Inhalteauswahl für Digital Signage-Displays denkbar.

Warenauslieferung erfasst

Selbst beim Click and Collect-Verfahren können Videosysteme helfen, indem sie die einzelnen Prozesse vom Online-Auftragseingang bis zum Abholen der Ware automatisch dokumentieren. So lässt sich hinterher problemlos nachverfolgen, ob reklamierte Produkte wirklich bereits beim Kommissionieren, beim Transport oder im Laden beschädigt wurden und ob der Kunde sie vollständig erhalten hat. Für die Abholung von Ware außerhalb der Geschäftszeiten sind Kameras ebenfalls geeignet: Der Käufer muss dann einfach nur seinen speziellen QR-Code vor die Linse halten, um das ihm zugewiesene Fach in einer Pick-Up-Station zu öffnen. Durch die Videoübertragung fällt es ihm zudem leichter, den Service zu kontaktieren, wenn dennoch Probleme auftauchen.

Axis Communications hat zusätzlich einen Quick Guide zur Ladenoptimierung verfasst, der unter Opens external link in new windowhttp://www.axis-communications.com/retailsolutions heruntergeladen werden kann und genauer ausführt, wie sich der Geschäftserfolg mit solchen und ähnlichen Maßnahmen optimieren lässt.

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Ressort: Location Based Services , Business Solutions
Maximilian Feigl

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